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Vielfältiges Angebot beim Frauengesundheitstag in Borken

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Von: Christine Thiery

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Die Frauenklinik von Asklepios aus Schwalmstadt war das erste Mal dabei: Chefärztin Miriam Schuchardt mit den Plätzchen in Gebärmutterform, dahinter von links Nadin Nagel (Koordinatorin), Luisa Dülfer (Hebamme) und Sophie Bauer (Leitende Hebamme).
Die Frauenklinik von Asklepios aus Schwalmstadt war das erste Mal dabei: Chefärztin Miriam Schuchardt mit den Plätzchen in Gebärmutterform, dahinter von links Nadin Nagel (Koordinatorin), Luisa Dülfer (Hebamme) und Sophie Bauer (Leitende Hebamme). © Christine Thiery

Das Angebot war so breit und bunt wie eh und je. An den Ständen im Borkener Bürgerhaus kamen die Frauen beim Frauengesundheitstag gut ins Gespräch.

Borken – Die Standbetreiber berichteten viel Positives und wer aus einem der Workshops wie Business Yoga oder Stressbewältigung kam, hatte sofort spürbar etwas für seine Gesundheit getan.

Die erste analoge Messe seit Beginn der Pandemie war allerdings verhaltener besucht als die Jahre zuvor. Und auch einige Aussteller hatten noch in letzter Minute abgesagt. Man müsse sich erst wieder an solche großen Veranstaltungen gewöhnen, sagte Kreisfrauenbeauftragte Bärbel Spohr. „Es muss erst wieder anlaufen.“ Bei größeren Veranstaltungen im Innenraum seien viele noch vorsichtig. Aber es gelte wieder aktiv zu sein. Schließlich finde sich das auch in dem Motto der Messe wieder, das da lautet: Aktiv in Familie und Beruf.

Davon konnte man sich an den vielen Ständen, die von Yoga über gesunde Ernährung, über Pflege und Berufsberatung bis zu Selbsthilfegruppen langten, informieren. Information und Vernetzung seien wichtig auf der Messe, betonten auch die Aussteller wie Sonja Weidel vom Pflegestützpunkt.

Frauenklinik war das erste Mal beim Frauengesundheitstag in Borken

Es gebe immer wieder Fragen, wo die Beratungsstelle zu finden sei, welche Hilfe man pflegenden Angehörigen anbiete. Einige hätten sich nach Digitalisierungsangeboten für Ältere erkundigt. Im persönlichen Gespräch könne man vieles besser erläutern. Auch nach Vorsorgevollmachten werde viel gefragt. Hanna Czubayko von den Kinästhetics aus Borken erklärte, wie man Schwerkranken beim Aufstehen aus dem Sessel hilft. Kinästhetic könne selbst bettlägrige Kranke noch in Bewegung bringen, sagte sie. Einen ganz anderen Gesundheitsaspekt brachte die gynäkologische Abteilung der Asklepios-Klinik aus Schwalmstadt ins Spiel. Chefärztin Miriam Schuchhardt informierte mit Kolleginnen über die Geburtshilfe und Geburtsstation. Passend dazu gab es Plätzchen in Gebärmutterform. Die Frauenklinik war das erste Mal dabei. „Wenn nicht hier wo sonst kann man sich informieren“, sagte Schuchhardt. Alexandra Weiß-Plettenberg aus Edermünde-Besse hat das Angebot genutzt und sich Gutes getan. Die Zahnarzthelferin besuchte die beiden Workshops Business Yoga und Stressbewältigung bei Sandra Hesse. Die Kinder sind aus dem Haus und sie hat den Vater gepflegt. „Jetzt bin ich mal dran“, sagt die 53-Jährige.

Im Workshop zur Stressbewältigung gab es gute Tipps. „Nur mit dem Atem kann man die Herzfrequenz in Stresssituationen senken“, erklärte Sandra Hesse. Vier Sekunden einatmen, sechs Sekunden halten und acht Sekunden ausatmen. Und das mehrmals wiederholen. Das sei eine Art Schnellrezept, wenn man in die bei Stress gestiegene Herzfrequenz sinken wolle, um sich wieder zu entspannen. Man könne selbst nur bewusst über die Atmung auf die körperlichen Reaktionen einer Stresssituation einwirken, erläuterte sie die medizinischen Hintergründe. (Christine Thiery)

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