Wald-Kita startet im August

Endlich genügend Mitarbeiter: Wald-Kita Borken startet im August

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Neues Team für den Waldkindergarten: ( von links) Martina Keilbach, Daniela Landgrebe, Florian Landgrebe, David Schomberg, Amalia, Carla und Fritz, Ute Weber, Stefanie Desort und die künftige Leiterin Sabine Nuhn.

Gute Nachrichten für den Waldkindergarten Borken: Die neuen Mitarbeiter sind gefunden und haben die Verträge unterschrieben. Im August wird die Kita ihren Betrieb eröffnen.

Ein Kindergarten mitten im Wald, wo Kinder die Natur erkunden und spielerisch Dinge über die heimische Flora und Fauna lernen: Das war die Idee der zwei Ehepaare Landgrebe und Schomberg. 

Gemeinsam gründeten sie den Verein für Umweltbildung und naturnahe Kinderpädagogik (VUKS).

Mehr Bewerbungen als gedacht 

Sabine Nuhn, Martina Keilbach und Stefanie Desort heißen die drei Neuen im Team. „Wir haben viel mehr Bewerbungen bekommen als gedacht und haben es uns nicht leicht gemacht“, sagte David Schomberg. „Uns war es wichtig, dass wir alle gut zusammenpassen.“

Nun, da die Verträge unterzeichnet sind, werden die neuen Mitarbeiterinnen gemeinsam mit dem Verein konkrete Pläne ausarbeiten. „Es geht schneller voran, als wir dachten“, sagte David Schomberg.

Sabine Nuhn übernimmt künftig die Leitung des Waldkindergartens mit dem doppelt passenden Namen „Borkenkäfer“. Zuvor hat sie bei der Gemeinde Wabern gearbeitet. 

Für sie war sehr schnell klar, dass sie sich bewerben würde: „Ich bin sehr naturverbunden und finde die Idee super, den Kindern auf diesem Wege die Umwelt näher zu bringen.“

Auch ihre neue Kollegin Stefanie Desort ist begeistert vom Waldkindergarten. Sie hat vorher schon als Erzieherin gearbeitet und ist schon immer gerne mit ihren Schützlingen im Wald gewesen, um mit ihnen die Natur zu erleben und ihnen die Wertschätzung dafür tagtäglich beizubringen.

Martina Keilbach, die Dritte im Bund, ist gelernte Gärtnerin sowie Landschaftsplanerin und hat schon als Vertretung an Schulen gearbeitet. „Ich bin über die Zeit darauf gekommen, dass mir das Praktische liegt. Ich mag es, in der Natur zu sein“, sagte sie.

Der Bauwagen als Unterschlupf 

Daniela Landgrebe freut sich über das motivierte Team. „Unsere Herausforderung war es, ein harmonisches Team zusammenzustellen, das zueinander und zu uns passt. Ich glaube, wir haben die richtige Entscheidung getroffen“, sagte die Vorsitzende des VUKS.

Ein feststehendes Team war eine der Voraussetzungen für eine Betriebserlaubnis. Der VUKS arbeite laut Schomberg eng mit dem Jugendamt und der Stadt Borken zusammen, sodass es dahingehend keine Probleme geben dürfte.

Bis der Bauwagen fertig ist, der den Kindern als Unterschlupf bei schlechtem Wetter und zum Ausruhen dienen soll, gibt es für den Waldkindergarten „Borkenkäfer“ übergangsweise einen kleineren Bauwagen. 

„Wir werden dort auch Wasser und Toiletten sowie einen beheizten, trockenen Raum für die Kinder haben. Eltern müssen sich also keine Sorgen machen“, sagte David Schomberg. Der Verein freut sich weiterhin über Unterstützung und jedes neue Mitglied.

Weitere Informationen zum Waldkindergarten gibt es im Internet unter waldkindergarten-borkenkaefer.de

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