Verkehrsministerium gibt sich bedeckt

A 49: Bund will keinen Teilabschnitt bauen

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A 49 - Ende bei Bischhausen

Schwalm-Eder. Das Bundesverkehrsministerium gibt sich bedeckt, wenn es um den Weiterbau der Autobahn A 49 geht.

Der Sprecher des Ministeriums, Sven Ulbrich, erklärte auf Anfrage, dass die Trasse erst dann gebaut werde, wenn „bestandskräftiges Baurecht für alle Bauabschnitte vorliegt“.

Nach Auskunft des Ministeriumssprechers strebt die Bundesrepublik an, den Bau der „Gesamtstrecke kontinuierlich durchzuführen“. Ziel sei, die zusätzliche Verkehrsbelastung in den Gemeinden, in denen die Bauabschnitte enden, möglichst gering zu halten. Um das zu erreichen, soll erst gebaut werden, wenn Baurecht für die gesamte Strecke von Bischhausen bis zur A 5 vorliegt. Bislang gibt es nur Baurecht für den Abschnitt von Bischhausen nach Schwalmstadt. Außerdem, so der Sprecher, müsse die Finanzierung für die Jahre, in denen gebaut wird, gesichert sein.

Die Autobahn stehe im Bedarfsplan für die Bundesfernstraßen im vordringlichen Bedarf. Eine Prioritätenliste der Projekte sehe der Verkehrsplan jedoch nicht vor.

Für den Weiterbau der A 49, für den 500 Millionen Euro an Kosten veranschlagt werden, bedeute das, dass ein Bau nur „mit Blick auf die jährlich zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel“ möglich sei. (ras)

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