Bunte Bilder auf Beton

Lebendiger Adventskalender Züschen weihte neu gestalteten Busbahnhof ein

Farbenfroh: Grundschüler vor den Gemälden mit ihren Lehrerinnen Andrea Niebert (links) und Silke Bertram. Foto: Büchling

Züschen. Der Züschener Busbahnhof erstrahlte in neuem Outfit, als der Sprecher des Lebendigen Adventskalender (LAK), Harald Neuschäfer-Rube, in einer kleinen Feierstunde den neugestalteten Platz übergab. Er sagte: „Es hat sich gelohnt.“

Dank sprach er den Einwohnern aus, die durch ihre unentgeltliche Hilfe die Verwirklichung ermöglicht hatten. Die Kinder der Grundschule hatten die Betonmauer künstlerisch neu gestaltet. „Vielleicht ist ja ein kleiner Da Vinci unter den Kindern gewesen“, sagte Neuschäfer-Rube zu den Kunstwerken an der Betonmauer. Dr. Peter Hausam als Vertreter des Bürgermeisters lobte die Arbeit des LAK und forderte sie auf mit den Worten: „Weiter so.“

Um das Miteinander der Bewohner geht es dem Lebendigen Adventskalender Züschen, gegründet im Jahre 2009. Er ist ein loser Zusammenschluss, keine Verpflichtung, mit dem Ziel, den Einwohnern die Möglichkeit zu bieten, sich untereinander besser kennen zu lernen. So haben sich seit 2009 über 3000 Gäste bei 109 Veranstaltungen getroffen.

Im Dezember gibt es täglich Veranstaltungen bei verschiedenen Einwohnern. Ab November wird die Liste veröffentlicht und jeder weiß, an welchen Tagen im Dezember sich ab 18 Uhr für zwei Stunden zum Plausch getroffen wird. Für 2014 haben sich schon zehn Personen eingetragen, die eine Veranstaltung ausrichten. Jeder Veranstalter stellt Getränke bereit und all die Dinge, mit denen er seine Gäste verwöhnen möchte. Häppchen, Alte Wurst oder Fettenbrot mit Gurke sind oft im Angebot.

Am Ende der Veranstaltung kann jeder Gast nach seinem Ermessen eine kleine Spende in den Spendentopf legen. Der Veranstalter kann sich nach Gutdünken einen Betrag für seinen Einkauf herausnehmen oder aber im Spendentopf belassen. Dieser Betrag kommt in eine geschlossene Spendenbox und wird dann bei der letzten Sitzung gemeinsam gezählt. So wurden von dem Spendenerlös unter anderem die folgende Projekte unterstützt: • Eine Wanderkarte am Busbahnhof in Züschen • Eine Wippe für einen Spielplatz in Züschen • Fünf Tafeln mit Wanderwegen im und vorm Wald westlich von Züschen • Mehrere Sitzgruppen für Wanderer • Spende für Kinderhospiz in Bethel • Drei Beete am Busbahnhof umgestaltet und die Außenfassade am Bauhof in Züschen gestrichen • Blumenkübel bemalt • Foto vom ehemaligen landwirtschaftlichen Gebäude, Hof Hartmann, welches auf dem heutigen Busbahnhof gestanden hat, vergrößert und aufgestellt.

Von Peter Büchling

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