Vortrag von Heinz Becker über die Nachkriegszeit in Hebel

Dorf als Mittelzentrum

Alle auf einem Bild: Unser Foto zeigt die Hebeler Grundschüler des Schuljahrs 1960/61 mit ihrem Lehrer Kilian Wahl, der am Ende des Schuljahres in Pension ging. Foto: privat

Hebel. Der Waberner Ortsteil Hebel war zu Beginn der 1950er Jahre gut versorgt. Es gab viele Handwerksbetriebe und Dienstleister, wie eine Dorfschule, einen praktischen Arzt, einen Zahnarzt, eine Apotheke, zwei Gaststätten, fünf Kaufmannsläden, zwei Metzgereien, eine Raiffeisenkasse, eine Poststation, eine Wäscherei, ein Backhaus und eine Gefrieranlage.

Doch über die Jahre verlor das Dorf, das zeitweise den Charakter eines Mittelzentrums hatte, nach und nach immer mehr an eigener Infrastruktur.

Wie sich Hebel in der Nachkriegszeit und bis in die 1970er Jahre hinein entwickelt hat, erklärt Heinz Becker. Am Donnerstag, 18. Februar, hält er ab 18.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Hebel einen Vortrag zur Nachkriegszeit.

Im Mittelpunkt soll die vielleicht bedeutendste Infrastruktureinrichtung stehen: die Hebeler Schule mit ihren einstigen Lehrern, mit ihren Schülerjahrgängen in den 1950er und 1960er Jahren und ihrem aus heutiger Sicht speziellen Charakter bis zu ihrer Schließung zum Schuljahresende 1967/68. (akl)

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