Eder-Bike-Tour: 600 Radler stoppten in Fritzlar - Viele Familien machten mit

Auf geht’s: Angela Overkamp und Werner Itter aus Wabern starten zum Edersee. Links Philip Waldmann von Zweirad-Stehl an der Stempelstelle. Fotos: Zirzow

Fritzlar. Auf dem Gelände des Ländlichen Reit- und Fahrvereins Fritzlar hatten Bernhard Steinmetz und Philip Waldmann, beide Mitarbeiter der Firma Zweirad-Stehl, bei der Eder-Bike-Tour alles im Griff.

Geschätzte 600 Teilnehmer der Eder-Bike-Tour, die am Sonntag an dieser Stempelstelle eintrafen, wurden von Angelika Herzog, sie ist die Vorsitzende des Reitvereins, und ihrer Stellvertreterin Ragna Friedrich mit Getränken, Bratwurst und frisch gebackenen Waffeln versorgt.

An insgesamt 17 Stempelstellen wurde den Radlern die Teilnahme dokumentiert, und wer von der Strecke mindestens drei unterschiedliche Stempel in seinem Fahrradpass hatte, nahm an der Verlosung von drei Fahrradgut- scheinen im Wert von jeweils 500 Euro teil.

Start war im Bad Berleburger Ortsteil Aue, ab dort hatten die Biker die autofreien Landstraßen zwischen Bad Berleburg-Aue und Beddelhausen für sich, und wer die gesamte Strecke bis Fritzlar hinter sich brachte, hatte 123 Kilometer lang im Sattel gesessen.

Viele Familien waren mit ihren Kindern unterwegs. Neu war in diesem Jahr die Geo-Radroute Ruhr-Eder zwischen Allendorf/Eder und der Edersee-Staumauer. Auf einer Länge von 210 Kilometern erlebten die Radler auf dieser Strecke eine Zeitreise durch den „Geopark Grenzwelten“. Knapp 10.000 Teilnehmer waren insgesamt an der Eder unterwegs.

Eder-Bike-Tour mit End- oder Startpunkt Fritzlar

Von 9 bis 18 Uhr stempelten sie Fahrradpässe ab, gaben Tipps zur Weiterfahrt und halfen bei notwendigen Reparaturen mit ihrem Fahrrad-Service aus, damit die Radler wieder sicher unterwegs waren.

Von Rainer Zirzow

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