Tischtennis-Hessenliga: Edermünder nach 17. Sieg im 17. Spiel am Ziel

Besse macht sein Meisterstück

Meisterjubel: Die Besser Dirk Mayer (l.) und Petr Wasik, die mit ihrem Team bereits am vorletzten Spieltag alles klar machten. Foto: Kasi

Edermünde. Bereits einen Spieltag vor Schluss hat der TSV Besse sein Meisterstück in der Tischtennis-Hessenliga gemacht. Nach dem ungefährdeten 9:3-Sieg gegen den TTC Höchst/Nidder II sind die Edermünder nicht mehr einzuholen. Ihnen hätte auch ein 8:8 gereicht.

Die Hallenuhr zeigt 15:55. Sebastian Pfaff braucht noch einen Punkt, nimmt den Aufschlag von Bernd Stibbe ins Visier und beantwortete ihn mit einer knallharten Rückhand. Matchball verwandelt! „Das ist der achte Punkt und damit die Meisterschaft“, verkündet Teamchef Manfred Pfaff erfreut, stellt die Anzeigentafel auf 8:3 und beglückwünscht seinen Sohn, der die Reihe der treuen Fans und Mitspieler abklatscht. Nur Mateusz Kaszuba ist noch am anderen Tisch tätig, hat aber wenig später mit einem Vier-Satz-Erfolg gegen Vidovic auch den neunten Punkt und damit den Sieg perfekt gemacht.

Zwei Stunden zuvor war in den Doppeln noch kein Leistungsunterschied zwischen Spitzenreiter und Schlusslicht festzustellen. Die Gäste gingen sogar mit 2:1 in Führung, weil weder Pfaff/Kaszuba (1:3 gegen Vidovic/Kohlstetter) noch Beck/Lysik (0:3 gegen Scherer/Seiffert) in die Nähe ihrer Normalform kamen. Die brachten lediglich Mayer/Wasik beim 3:0-Erfolg gegen Stibbe/Schlögel. Dank ihrer Überlegenheit im Top-Paarkreuz drehten die Gastgeber dann jedoch das Spiel. Weder Petr Wasik (3:0 gegen Vidovic, 3:0 gegen Kohlstetter) noch Mateusz Kaszuba (jeweils 3:1) kamen in ernsthafte Gefahr. Auch die beiden „Mittelmänner“ Sebastian Pfaff (3:0 gegen Scherer) und Peter Beck (3:0 gegen Stibbe) gaben sich keine Blöße. Einen unnötigen Satzverlust leistete sich Dirk Mayer bei seinem 3:1-Sieg gegen Schlögel. Dem für Stas Blumhardt aushelfenden Daniel Lysik war die fehlende Spielpraxis beim 1:3 gegen TTC-Ersatzmann Seiffert deutlich anzumerken, aber kein Problem.

„ Im letzten Spiel gegen den Tabellenzweiten Mittelbuchen werden wir noch einmal voll konzentriert zur Sache gehen“, kündigt Petr Wasik an. Denn der Tscheche will diese, sein vierte Meisterschaft mit weißer Weste feiern.

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