Duell ums Bürgermeisteramt

Edermünde wählt am Sonntag den neuen Rathaus-Chef

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Sie wollen Bürgermeister von Edermünde werden: Amtsinhaber Thomas Petrich (links) und Stephan Wassmuth.

Wer wird der nächste Bürgermeister von Edermünde? 6018 Wahlberechtigte haben am Sonntag, 15. März, die Wahl.

Amtsinhaber Thomas Petrich (von SPD und CDU unterstützt) tritt gegen Herausforderer, den Edermünder Ordnungsamtsleiter Stephan Wassmuth (von FWG unterstützt) an.

Petrich ist 56 Jahre und seit sechs Jahren im Amt. Er setzt auf vier große Themen: Demographie (Ausbau der Betreuu

ngsangebote, Ergänzung des Wohnangebots um kleine Wohnungen, vorsichtige Entwicklung von Baugebieten, und mehr). Klimawandel (Nutzung und Förderung erneuerbarer Energien, umweltfreundliche Modernisierung der Gemeindeinfrastruktur), Digitalisierung (Flächendeckende GlasfaserHausanschlüsse, Aufbau von offenen WLAN-Netzen), Demokratie (Ausbau der Bürgerbeteiligung, gemeinschaftlicher Projekte in Dörfern).

Stephan Wassmuth sagt, in erster Linie gehe es ihm darum, Edermünde zukunftsfähig zu machen. Dazu zählen für ihn: Die Infrastruktur wie Verkehrswege, Wasser und Abwasser als auch der Klimaschutz und die Verringerung der Versiegelung von Flächen. Lärmschutz, die Gestaltung der Ortsteile, der ÖPNV, Jugend und Seniorenarbeit, Stärkung des Gemeindeparlaments und die Arbeit der Ehrenamtlichen müsse von der Gemeinde unterstützt werden.

Bislang nutzten knapp 800 Menschen in Edermünde die Briefwahl. 2014 waren es 446 Briefwähler, so Gemeindewahlleiter Harald Blum. 57 Wahlhelfer werden am Sonntag in den sechs Wahllokalen im Einsatz sein. Mit den ersten Ergebnissen der Auszählung rechne er gegen 18.45 Uhr, sagt Blum. Die Ergebnisse werden öffentlich in der Gemeindeverwaltung verkündet.

In den vier Ortsteilen sind wie üblich sechs Wahlbezirke gebildet worden. Es gibt je zwei Wahllokale in Besse (insgesamt 2568 Wahlberechtigte) und Grifte (1555 Wahlberechtigte), jeweils eines in Haldorf (1151 Wahlberechtigte) und Holzhausen (744 Wahlberechtigte). Gewählt werden kann von 8 bis 18 Uhr. Wer Briefwahl beantragen möchte, kann das im Notfall am Sonntag von 8 bis 15 Uhr.

Bei der Bürgermeisterwahl 2014, als Thomas Petrich alleiniger Kandidat war, hatten sich 36 Prozent der damals 6004 Wahlberechtigten beteiligt. Von ihnen stimmten 80,5 Prozent für Petrich, so Blum.

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