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Edermünde: Bücherhaus auf Spielplatz in Besse abgebrannt

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Von: Daniel Seeger

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Das brennende Bücherhaus auf dem Mehrgenerationenspielplatz im Edermünder Ortsteil Besse.
Das brennende Bücherhaus auf dem Mehrgenerationenspielplatz im Edermünder Ortsteil Besse. © Feuerwehr Edermünde

Als die Feuerwehr eintraf, brannte das Bücherhaus lichterloh. Nun ermittelt die Kripo Homberg, die Brandursache ist noch unklar.

Besse - Übrig geblieben ist nicht mehr viel – außer ein paar verkohlten Büchern und Holzresten. Das ehrenamtlich betreute Bücherhaus auf dem Mehrgenerationenspielplatz in Besse ist heute Nacht (13. Oktober) vollständig niedergebrannt.

Gegen kurz nach Mitternacht wurde die Freiwillige Feuerwehr Edermünde von der Leitstelle über das Feuer auf dem Spielplatz informiert. Doch als die Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, gab es schon nichts mehr zu retten.

Die verkohlten Überreste des abgebrannten Bücherhauses in Besse.
Die verkohlten Überreste des abgebrannten Bücherhauses in Besse. © Feuerwehr Edermünde

„Wir waren mit 15 Feuerwehrleuten im Einsatz“, sagt der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Marc Schaumburg auf HNA-Anfrage. Zunächst sei ein Trupp unter Atemschutz zum Ablöschen des Feuers im Einsatz gewesen. „Im Anschluss mussten wir die Bücher auseinander rechen, weil es immer wieder zu Glutnestern kam“, so Schaumburg weiter. Im Einsatz sei die Feuerwehr Edermünde bis ungefähr 1.45 Uhr gewesen.

Feuer in Edermünde: Kripo Homberg untersucht den Fall

Laut einem Polizeisprecher geht man derzeit von einem Sachschaden von rund 5000 Euro aus. Die Untersuchungen der Brandermittler der Kripo Homberg dauern noch an, die Beamten schließen eine vorsätzliche Brandstiftung nicht aus.

Die Zerstörung des Häuschens sorgt in der Chattengau-Gemeinde für Ärger und Unverständnis. Manche vermuten, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde. So ist auch in den Sozialen Netzwerken die Empörung groß. „So etwas macht mich absolut sprachlos, traurig und wütend zugleich“ oder „Dieser wunderschöne Platz und nun so etwas. Respekt vor gemeinschaftlichen Dingen/Plätzen gibt es nicht mehr“ sind beispielhafte Reaktionen auf das Feuer im Ortsteil Besse.

Die Gemeindebibliothek, die das Projekt betreut, wollte sich gegenüber unserer Zeitung nicht äußern. Eine Mitarbeiterin verwies auf die laufenden Ermittlungen der Polizei. (Daniel Seeger)

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