Hessen Mobil stellt Förderung in Aussicht

Edermünder Parlament stellt 20.000 Euro für Planung des Ederradwegs bereit

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Drei Varianten waren im Gespräch: Entschieden hat sich Edermünde für die Lösung, die dick mit gelb markiert ist. Sie führt vom Sportplatz Wolfershausen nach Grifte. 

Edermünde. Die letzte Lücke im Radwegenetz zwischen dem Eder- und dem Fulda-Radweg soll geschlossen werden. Die Gemeinde Edermünde beauftragt nun ein Ingenieurbüro mit den Planungen.

Damit die Gemeinde Edermünde eine Förderung für den Bau bekommt, müssen Hessen Mobil bis Ende März die Planungen für den Radweg vorliegen. Um ein Ingenieurbüro mit diesen Arbeiten zu beauftragen, hat das Parlament am Montagabend beschlossen, 20 000 Euro bereitzustellen.

Strecke zwischen Wolfershausen und Grifte soll für Radverkehr ausgebaut werden

Bürgermeister Thomas Petrich

Der Lückenschluss ist ein Projekt der Gemeinden Edermünde und Felsberg. Sie wollen die Strecke zwischen Wolfershausen und Grifte für den Radverkehr besser nutzbar machen. Die Gemeinden haben sich für die Strecke entschieden, die vom Sportplatz Wolfershausen westlich an der Bahnlinie vorbeiführt, teilte Bürgermeister Thomas Petrich mit. Der Weg soll bis zur Bahnbrücke führen und von dort über eine noch zu bauende Brücke nach Grifte.

„Der Vorteil dieser Lösung ist, dass die Strecke nur über kommunale Grundstücke führt“, sagte Petrich. Andere Varianten für den Weg seien nicht möglich gewesen, weil sie etwa an fehlenden Grundstücken am Ederufer gescheitert seien.

Gefördert werden könnte der Bau des 2,2 Kilometer langen Geh- und Radwegs von Hessen Mobil mit bis zu 80 bis 85 Prozent. Etwa 1,25 Millionen Euro soll das Projekt kosten. „Wir werden aber nur in das Programm aufgenommen, wenn wir die Planungen bis Ende März vorlegen können“, sagte Petrich. Sollte das klappen, könnte der Förderbescheid noch im Jahr 2018 vorliegen und im kommenden Jahr möglicherweise bereits mit dem Bau begonnen werden.

Kosten werden zwischen Felsberg und Edermünde aufgeteilt

Das Ingenieurbüro sei schon gefunden, es könne jedoch erst mit der Arbeit beginnen, wenn die nötigen Mittel in Höhe von 20 000 Euro bewilligt seien. Dem stimmten die Gemeindevertreter einstimmig zu. Auch für die Planung der neuen Brücke seien schon Angebote eingeholt. Laut Beschlussvorlage liegt das günstigste Angebot derzeit bei 92 000 Euro.

Die Kosten für den Bau des Radwegs sollen zwischen Edermünde und Felsberg aufgeteilt werden, sagte Petrich. „Das ist eine gemeinschaftliche Maßnahme. Für die Unterhaltung des Wegs ist jedes Kommune in ihrem Bereich zuständig.“ Der Radweg sei eine attraktive Alternative zur Kreisstraße, ist sich Günther Rudolph (SPD) sicher.

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