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Ederradweg zwischen Grifte und Wolfershausen wird ausgebaut

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Von: Peter Zerhau

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Die Bürgermeister Volker Steinmetz und Thomas Petrich freuen sich über den Start der Bauarbeiten.
Die Bürgermeister Volker Steinmetz und Thomas Petrich freuen sich über den Start der Bauarbeiten. © Peter Zerhau

Der 185 Kilometer lange Ederradweg wird noch schöner. Die Kommunen Edermünde und Felsberg bauen gemeinsam entlang der Eder zwischen Grifte und Wolfershausen ein neues Teilstück. 

Grifte/Wolfershausen – Gute Nachricht für Fahrradfahrer: Der 185 Kilometer lange Ederradweg wird noch schöner. Die Gemeinde Edermünde und die Stadt Felsberg bauen gemeinsam entlang der Eder zwischen Grifte und Wolfershausen ein neues Teilstück.

Der 2,3 Kilometer lange Wegabschnitt wird durchgängig drei Meter breit und asphaltiert sein. Eine neue, freitragende Brücke aus Aluminium mit einer Spannweite von 50 Metern überbrückt künftig die Eder.

Bislang verlief die Radverbindung an der Kreisstraße 5, auf der Trasse der ehemaligen Kanonenbahn sowie auf befestigten Wirtschaftswegen. Radfahrer mussten jedoch auch ein Stück auf der Straße fahren.

Ausbau Ederradeweg: Sicherer und familienfreundlicher

Durch die Verlegung der Route von der Kreisstraße in die Ederauen wird der enge Haldorfer Berg künftig umfahren, was vor allen Dingen die Sicherheit und Familienfreundlichkeit des Ederradwegs deutlich verbessere. Der Neubauabschnitt sei deshalb eine wichtige Ergänzung des regionalen Radwegenetzes.

Am Freitag erfolgte der offizielle Spatenstich für die Bauarbeiten bei Grifte. Die Beschlüsse der beiden beteiligten Kommunen Edermünde und Felsberg zum Vorhaben stammen aus den Jahren 2016 und 2017.

Ausbau Ederradweg: 2-Millionen-Euro-Projekt

Die veranschlagten Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund zwei Millionen Euro, die Förderung durch Hessen Mobil aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes beträgt rund 1,6 Millionen Euro. 453 600 Euro tragen die beteiligten Kommunen anteilig nach Streckenlänge.

Für den Ausbau des Radwegs ist eine Bauzeit von 26 Wochen geplant, die Arbeiten sollen im Oktober 2022 abgeschlossen sein. Planung und Bauleitung liegen beim Felsberger Ingenieurbüro Lorenz. Ausführende Firmen sind Eurovia Teerbau aus Hann. Münden für den Radwegebau mit Baukosten von 648 000 Euro, die Firma Fröde aus Homberg mit Stahlbetonarbeiten in Höhe von 414 000 Euro sowie die Firma Glück aus Engen-Welschingen mit dem Alu-Brückenbau mit Baukosten in Höhe von 562 000 Euro.

Ederradweg ist eine wichtige Verbindung für Alltagsverkehr

„Der Radweg ist für den Alltagsverkehr eine sehr wichtige Verbindung und wird nach der Fertigstellung eine sehr schnelle Nutzung haben“, sagte Edermündes Bürgermeister Thomas Petrich. „Wichtig für den Ederradweg ist es, eine durchgehend hohe Qualität zu haben, dazu ist auch die Sicherheit für Jung und Alt sehr wichtig“, sagte Felsbergs Bürgermeister Volker Steinmetz.

Als ein Highlight bezeichnete Günter Rudolf den weiter ausgebauten Ederradweg. „Jetzt kann man von hier auf diesem Weg direkt von der Eder an die Nordsee fahren“, so der Landtagsabgeordnete. „Das Bewusstsein, Rad zu fahren, hat sich sehr verändert. Dazu ist der Radtourismus zu einem Wirtschaftsfaktor geworden und bringt Wirtschaftskraft in die Region. Radwegebau ist damit sinnvoll angelegtes Geld“, sagte Landrat Winfried Becker. (Peter Zerhau)

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