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Riesen Resonanz für Hilfsaktion der Karnevalsgemeinschaft 1965 Holzhausen/Hahn

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Stolz präsentieren von links Caro Ranft, Rainer Kilian und Matthias Wille am Ende eines ereignisreichen Nachmittags
die Namensliste der vielen Spender.
Stolz präsentieren von links Caro Ranft, Rainer Kilian und Matthias Wille am Ende eines ereignisreichen Nachmittags die Namensliste der vielen Spender. © Michael Brückmann

Die Karnevalsgemeinschaft 1965 Holzhausen/Hahn hatte zu einer Spendenaktion für Geflüchtete aus der Ukraine gerufen. Die Resonanz war riesig.

Holzhausen/Hahn – „Wenn der KGH ruft, dann kommen sie alle!“ – Mit diesen Worten sollte der Präsident der Karnevalsgemeinschaft 1965 Holzhausen/Hahn (KGH) Recht behalten. Die Karnevalisten hatten am Mittwoch, 9. März, zu einer Spendenaktion für Geflüchtete aus der Ukraine gerufen und die Holzhäuser enttäuschten den Präsidenten der Narren nicht: Die Resonanz war riesig.

Die Edermündener Karnevalsgemeinschaft unterstützt mit dem Förderkreis die vom Bund Freier evangelischer Gemeinden in Deutschland (FeG) initiierte Kampagne „Stark für die Ukraine – Aktion Seifenspender“.

Karnevalsgemeinschaft unterstützt „Aktion Seifenspender“: 540 gespendete Hyienebeutel

Gemeinsam mit vielen anderen Spendern aus der Region sorgten sie für ein beeindruckendes Ergebnis. So konnte das Team um Vorstandsmitglied Caro Ranft am Ende eines ereignisreichen Sammeltages bereits 540 gespendete Hygienebeutel in die für den weiteren Transport bereitgestellten Kartons einlegen.

Das selbstgesteckte Ziel von 555 Beuteln schien zunächst knapp verpasst, aber dann wurde doch noch bekannt gegeben: „Wir haben bereits signalisiert bekommen, dass noch weitere Spenden in den nächsten Tagen folgen werden. Das Endergebnis wird somit aller Voraussicht nach unsere eigenen Erwartungen deutlich übertreffen.“ Und das mache alle Helfer sehr glücklich. Der Dank gelte allen Spendern und ebenso auch allen Menschen, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben, so Ranft.

Da freute sich der Gickelhahn: Zu den zahlreichen Spendern gehörte auch Anna-Lena Garde aus Besse, die ihre Spende bei Petra Witt-Degenhardt abgab.
Da freute sich der Gickelhahn: Zu den zahlreichen Spendern gehörte auch Anna-Lena Garde aus Besse, die ihre Spende bei Petra Witt-Degenhardt abgab. © Michael Brückmann

Karnevalsgemeinschaft erstellt Einkaufsliste mit Hygieneartikeln

Der besondere Grund für die verzögerte Spendenabgabe soll nicht unerwähnt bleiben. So hatte der KGH in seinem Aufruf darauf hingewiesen, dass die auf der Flucht befindlichen Menschen vor allem Hygieneartikel benötigen und eine entsprechende Einkaufsliste vorgeschlagen.

Darin wurden der Kauf von Zahnbürsten für Erwachsene und Kinder, Zahnpasta, Seife, Haushalts- und Schwammtücher und als einheitliche Verpackung Gefrierbeutel mit Zip-Verschluss empfohlen.

Kampagne „Stark für die Ukraine – Aktion Seifenspender“: Holzhäuser beteiligen sich

Dieser Tipp verfehlte seine Wirkung nicht: Schon bald gehörten die aufgelisteten Dinge zu den gefragtesten Artikeln in den Warensortimenten von Super- und Drogeriemärkten der Umgebung. Vielerorts waren sie schnell vergriffen, wodurch sich die von Caro Ranft erwähnten Spenden-Nachlieferungen erklärten.

Nachdem alles in stapelfähigen Kartons verpackt und auf einen Laster verladen ist, übernimmt Matthias Wille, ehrenamtlicher Mitarbeiter bei der FeG-Auslandshilfe, den Weitertransport zum Zwischenlager nach Dillenburg. Von dort aus wird der weitere Transfer des Spendentransports aus Holzhausen/Hahn zum Zielort in der Region Lemberg koordiniert. (Michael Brückmann)

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