Gemeinde investiert 640.000 Euro

Spielplatz für alle: Mehrgenerationenspielplatz in Edermünde eröffnet

Kinder sitzen auf einer Wippe des Spielplatzes und werden von zwei Frauen geschaukelt. Auf einem beweglichen Rondell spielen Kinder im Vordergrund stehen zwei Schaukeln im Sand.  Die Sonne scheint.
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Viel zu bieten hat der Mehrgenerationen-Spielplatz in Besse: Die Anlage ist eröffnet, doch kommen in den nächsten Wochen noch weitere Attraktionen hinzu.

Ein gutes Jahr wurde gebaut, jetzt ist es fertig: In Besse steht nun auf 7500 Quadratmetern ein Mehrgenerationenspielplatz zur Verfügung. 640.000 Euro hat die Gemeinde Edermünde investiert.

Besse - Eigentlich hatten sich die Edermünder Gemeindevertreter schon in die Sommerpause verabschiedet. Doch kurzerhand kamen sie am Montag noch einmal zu einer Sitzung zusammen. Nicht etwa in einem Bürgerhaus oder in einer Gaststätte, sondern erstmals unter freiem Himmel. Konkret: Auf dem Mehrgenerationen-Spielplatz in Besse. Und das nicht, um dort die neuen Geräte auszuprobieren. Vielmehr ging es darum, den Flächennutzungs- und Bebauungsplan zu verabschieden. Das taten sie auch – mit den Stimmen von SPD und CDU bei Gegenstimmen der FWG und Enthaltung der Grünen. Nur wenige Tage später liegt nun auch die Baugenehmigung der Bauaufsicht des Schwalm-Eder-Kreises vor, so die Gemeinde Edermünde.

Bürgermeister Thomas Petrich freut sich: „Damit können wir endlich das neue Gelände zur Nutzung freigeben.“ Denn nach einem guten Jahr Bauzeit und somit etwas später als geplant, stehen in Besse ab sofort rund 7500 Quadratmeter Spiel- und Freizeitfläche zur Verfügung – das entspricht der Fläche von neuneinhalb Handballfeldern. Darauf gibt es viele Angebote für alle Generationen. Während jüngere Kinder sich über eine große Sandkastenanlage mit Plansch-Ecke freuen, kraxeln die älteren Kinder auf dem Klettergerüst herum oder benutzen die Seilbahn. Für die Jugendlichen gibt es ein modernes Sportfeld zum Bolzen und Basketballspielen. Eine Landschaftsgestaltung mit vielen Hügeln, Rutschen, Schaukeln und Kleinspielgeräten runden das vorhandene Angebot ab, teilt die Gemeinde mit.

Die Mitarbeiter des Bauhofs sind wegen der Trockenheit damit beschäftigt, die 186 neu gepflanzten Bäume und Großsträucher mit ausreichend Wasser zu versorgen. Auf dem Gelände wurden viele verschiedene Baumarten gepflanzt, die noch beschildert und so zu einem Baumlehrpfad verknüpft werden sollen.

Im hinteren Teil des Spielplatzes sollen in den nächsten Wochen noch eine Parcoursanlage, ein Kletterfelsen sowie ein Blockhaus als Jugendtreff und mehr entstehen. Die Aufträge dafür seien bereits größtenteils auf den Weg gebracht worden. Bis zum Herbst wird es außerdem ein kostenfreies W-Lan über das Programm „Digitale Dorflinde“ geben.

Die Gemeinde hat für den neuen Platz bisher etwa 440 000 Euro ausgegeben. Der noch offene Bauabschnitt soll weitere 200 000 Euro kosten. „Die Investition wird vollständig aus den Verkaufserlösen der bisherigen Spielplätze und durch Zuschüsse finanziert“, so die Gemeinde. Die Einnahmen aus dem Verkauf der ehemaligen Spielplatzgrundstücke kämen somit zu 100 Prozent den Kindern und Jugendlichen zugute. Petrich: „Das wir den Plan tatsächlich in vollem Umfang umsetzen können, ist vor allem den vielen freiwilligen Helfern zu verdanken, die neben ihren Ideen auch ungezählte Arbeitsstunden in diesen Platz investiert haben.“  may

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