Unfall zwischen Gudensberg und Dorla: Zwei schwer verletzte Autofahrer

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Auf der Landstraße zwischen Gudensberg und Dorla: Bei einem Unfall wurden zwei Menschen schwer verletzt.

Gudensberg. Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Mittwochabend im Schwalm-Eder-Kreis gekommen. Eine Frau aus Vellmar und ein Mann aus Edermünde erlitten schwere Verletzungen.

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Feuerwehr auf der Landstraße 3150 zwischen Gudensberg und dem Gudensberger Ortsteil Dorla. 

Gegen 19.10 Uhr waren zwei Fahrzeuge zusammengestoßen. es handelte sich um zwei Pkw. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden zwei Menschen verletzt: eine 29-jährige Polofahrerin aus Vellmar (Kreis Kassel) und der 22 jährige Fahrer eines VW Golf aus Edermünde (Schwalm-Eder-Kreis). 

Die 29-jährige Frau wurde in ihrem Kleinwagen eingeklemmt. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gudensberg befreiten die Verletzte mit hydraulischen Rettungsgerät. Der Fahrer aus Edermünde wurde von Ersthelfern aus seinem Fahrzeug befreit. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte wurde der junge Mann von den Ersthelfern versorgt. 

Der Rettungshubschrauber Christoph 7 brachte eine schwer verletzte Frau aus Vellmar in eine Klinik nach Kassel. Auch ein Mann wurde schwer verletzt. Er gelangte mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus in Kassel.

Die 29-Jährige aus Vellmar kam mit dem Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Klinik nach Kassel. Der 22-Jährige wurde mit einem Rettungswagen ebenfalls in ein Krankenhaus nach Kassel gefahren. 

Der Unfallhergang ist nach Angaben der Polizei bisher nicht eindeutig geklärt. Noch ermittelte die Polizei keine Zeugen des Unfalls. Die Ermittlungen dauern an. Jedoch berichteten Ersthelfer, dass - bevor sie selbst vor Ort helfen konnten - offenbar mehrere Autofahrer an der Unfallstelle vorbei fuhren, ohne anzuhalten. 

Insgesamt 23 Einsatzkräfte waren mit vier Einsatzfahrzeugen zum Unfallort geeilt.

Die Feuerwehren der Stadt Gudensberg hatten am frühen Mittwochabend mit einer Übung unter dem offiziellen Titel “Technische Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen” begonnen, als die Alarmierung zu dem Unfall auf der Landstraße ausgelöst wurde. Aus der Übung wurde an diesem Abend letztlich der Ernstfall. Unter der Einsatzleitung der stellvertretenden Stadtbrandinspektorin, Katrin Möbus, waren insgesamt 23 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen nach drei Minuten an der Einsatzstelle. Neben dem Rettungshubschrauber Christoph 7 waren zudem zwei Rettungswagen, ein Notarztwagen und eine Polizeistreife im Einsatz.

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