Evangelische Jugend bietet Ausbildung für Jugendleitercard an

Ein Kurs voller Abenteuer rund um Homberg und Melsungen

Coole Teamer: Jugenddiakon Tobias Schopf aus Melsungen und Gemeindereferentin Johanna Schwerdtfeger.
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Coole Teamer: Jugenddiakon Tobias Schopf aus Melsungen und Gemeindereferentin Johanna Schwerdtfeger.

Homberg/Melsungen – Diese Woche ist so pickepacke voller Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse, dass sie wohl von keinem Teilnehmer vergessen wird: Die Evangelische Jugend der Dekanate Fritzlar-Homberg und Melsungen bieten in der ersten und in der letzten Woche der Sommerferien die Ausbildung für die Jugendleiter-Card (Juleica) an. Die ist die Voraussetzung, um künftig selbst als Teamer bei Seminaren, als Betreuer von Ferienfreizeiten oder in kommunalen Jugendprojekten mitzuarbeiten.

Dabei geht es aber nicht ums Büffeln und Pauken, sondern um coole Workshops und Projekte, bei denen auch viel Wissen vermittelt wird. Da geht es auf dem Gensunger Heiligenberg um Gruppendynamiken, um die Frage, wie gute Kommunikation aussieht und wie man Kritik üben kann, ohne das Gegenüber zu kränken.

Die Treffpunkte wechseln ständig, befinden sich rund um Homberg und Melsungen. Auf dem Spangenberger Himmelsfels dreht sich alles ums Thema Toleranz und Vielfalt, im Felsberger Jugendtreff um Führungsstile und die Frage, wie man Gruppen anleitet, beim Stand-up-Paddling am Singliser See um Sport, Spaß und den Teamgeist genau wie beim Klettern im Kletterpark am Silbersee. Aber auch schwierige Themen wie Cybermobbing und die Frage nach dem Kindeswohl stehen auf dem Programm. Es ist also eine umfassende Fortbildung im sozialen Miteinander, die für die jungen Leute ansteht, das die Evangelische Jugend da anbietet. Mit dabei im zehnköpfigen Team sind Sozialpädagoge Tobias Schopf aus Melsungen und Gemeindereferentin Johanna Schwerdtfeger aus Edermünde. Die beiden wissen um die Themenbreite und Vielfalt, die die Teilnehmer erleben werden. „Es ist tatsächlich eine kleine Ausbildung, die wir da bieten“, sagt Tobias Schopf. Wer sie absolviert, erarbeitet sich nicht nur mehr Wissen, soziale Kompetenz und Sicherheit im Umgang mit Gruppen, sondern mit der Juleica auch einen Nachweis, der sich richtig gut in Bewerbungen macht, sagt Johanna Schwerdtfeger.

Wer noch nicht weiß, was er in den Sommerferien machen soll: Die Juleica ist eine Idee, über die es sich durchaus lohnt nachzudenken.

Zwei Ausbildungstermine

Die beiden Ausbildungswochen, die als Kooperation der Dekanate Fritzlar-Homberg und Melsungen erfolgen, finden von Freitag, 17. Juli, bis Sonntag, 25. Juli, und von Freitag, 21. August, bis Sonntag, 29. August, ohne Übernachtung statt. Beide Gruppen treffen sich am Samstag, 4. September, um den Gottesdienst am 5. September vorzubereiten, bei dem die Zertifikate überreicht werden. Die Juleica kostet 75 Euro. Wer aber die Gelegenheit nutzen will, um gleich im Anschluss an die Woche einen Erste-Hilfe-Kurs für seine Fahrschule zu absolvieren, oder sein Wissen auffrischen will, zahlt 100 Euro. Anmeldungen unter dekanat-fritzlar-homberg.de, Infos auch unter johanna.schwerdtfeger@ekkw.de (Claudia Brandau)

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