Entspannung mit Klangschalen: Neue Therapie in Bad Zwesten

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Sie setzen auf die Wirkung des Wassers: Logopädin und Musiktherapeutin Evelyn Hohmann und Patientin Aylin Mercan bei der Klangschalentherapie im Hallenbewegungsbad.

Bad Zwesten. Auf Wasser und auf die heilenden Klänge der Klangschalen und Gongs, setzt die Logopädin und Musiktherapeutin Evelyn Hohmann aus Fritzlar bei der Klangschalentherapie.

Im Bad Zwestener Kurbad bietet sie die Kurse in Einzeltherapien an. Wie Evelyn Hohmann sagt, diene diese Therapie im 36 Grad warmen Wasser zur Entschleunigung und Entspannung. Sie sei wohltuend, heilend und harmonisierend für Geist und Körper. Man könne damit Schlafstörungen, Nervosität und Abgespanntheit reduzieren und dabei die inneren Kräfte stärken.

Die Patienten genießen das angenehme, lösende und vibrierende Kribbeln am Körper, das durch das Anschlagen der unterschiedlichen Klangschalen erzeugt wird. Man taucht ein ins endlose Meer einer neuen Sinneserfahrung, denn Wasser und Klang zusammen sorgen für Entspannung und Neubelebung.

Für die Patienten ist die Behandlung Entspannung pur. So jedenfalls hat es Aylin Mercan erfahren. Durch diverse Auftriebmittel schwebte sie praktisch auf der Wasseroberfläche. „Ich habe mich völlig treiben lassen und die Ruhe genossen“, sagte sie hinterher in der Ruhezone bei Kerzenschein und einer Tasse Ingwertee. Denn die Anwendungen finden abends statt, wenn das Bad bereits für den normalen Badebetrieb geschlossen ist. So sind die einzigen Geräusche, die ans Ohr dringen, die Töne der Klangschalen und das Plätschern des Wassers aus dem benachbarten Schwimmbecken.

Die eingesetzten Klangschalen für Kopf, Hals und Herz sowie für Gelenke, Bauch Fuß und Becken unterscheiden sich in Größe und Klangfarben. Die kleinste davon ist mit 200 Gramm die Kopfschale, die einen sehr hohen und klaren Ton hat, die größten sind die Fußschalen mit einem tiefen und breiten Ton. Sie sind bis zu zehn Kilo schwer.

Die Klangschalentherapie sei für jedermann geeignet - egal ob jung oder alt. Unter anderem ist sie laut Hohmann aber auch für Burnout-, Trauma- und Angstpatienten, für Patienten mit Tinnitusbeschwerden, Herz-Kreislaufproblemen, Schmerzpatienten sowie bei Atem- und Stimmproblemen gedacht.

Wie Evelyn Hohmann erklärte, sei das Klangbad nicht mit einer Klangtherapie im Raum zu vergleichen. Durch die Schwingungen im Wasser werden die Schallwellen durch das Wasser intensiver übertragen und durch die Wellen sichtbar.

Kontakt:

Evelyn Hohmann, ab dem 1. Februar in der Gießener Straße 63, Ecke Waberner Straße. Tel. 0 56 22/9 30 74 21. E-Mail: logopaedie-hohmann@t-online.de; weitere Informationen unter www.logopaedie-musiktherapie-hohmann.de.

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