Nachtschwimmen mit Schnuppertauchen im Homberger Schwimmbad

Freibad zielt auf Besucherrekord

Alles in Ordnung: Nach einem erfolgreichem Tauchgang wieder an der Wasseroberfläche, Janine Suchy und Tauchlehrer Hartmut Kaiser. Foto: Büchling

Homberg. Es ist eine Gruppe von 40 Frauen und Männern, die regelmäßig im Schwimmbad am Erleborn in Homberg ihre Bahnen ziehen. Um für das Freibad zu werben, veranstalteteten sie am Freitag ein Nachtschwimmen mit Schnuppertauchen.

Rund um das Schwimmbecken standen Teelichter, die für eine tolle Beleuchtung sorgten. Musikalisch wurden die Gäste von der Band Sound of Music, passend zum Schwimmen mit dem Lied „Bring me some water“, begrüßt.

Ziel der Veranstaltung war, Spenden für das Freibad zu sammeln. Mit dem Geld soll ein Sonnensegel für das Planschbecken angeschafft werden. Dazu hatte die Stadt auf das Eintrittsgeld verzichtet und die Band sorgte kostenlos für Musik.

Organisiert hatte das Nachtschwimmen Ilka Barthelmey, der gut ein Dutzend Helfer zur Seite standen. Erfreut zeigten sich die Organisatoren, dass zahlreiche Besucher zum Nachtschwimmen kamen. Sie hofften, damit den Bekanntheitsgrad des Bades zu steigern und mehr Besucher anzulocken.

Für Karin Sattler aus Homberg war es keine Frage, beim Nachtschwimmen mit zu machen. „Ich schwimme jeden Morgen und jeden Abend. Die Wasserqualität ist super, die Lage unseres Schwimmbades traumhaft.“ Und ihre Schwimmfreundin Gudrun Raven-Schmitt ergänzt: „Wir haben so ein tolles Bad, ich schwimme täglich zwei Mal. Unsere ganze Familie unterstützt das Schwimmbad.“

Damit die Besucher des Nachtschwimmens auch die Unterwasserwelt kennenlernen konnten, bot Tauchlehrer Hartmut Kaiser, vom Wassersportverein Homberg, ein Schnupptauchen an. Janine Suchy nutzte das Angebot, zog den Neoprenanzug an, schnallte sich die Sauerstoffflasche auf den Rücken und tauchte mit Hartmut Kaiser unter. Nach dem Tauchgang kommentierte er: „Du warst sehr ruhig unter Wasser und hast das erste Mal gemerkt, dass du unter Wasser auch Luft bekommst.“

Sehen lassen können sich die Besucherzahlen in diesem Jahr. Doch Schwimmmeister Marc Nohl hat ein Ziel. Er will den Besucherrekord aus dem Jahr 2013 brechen. Damals waren seinen Angaben zufolge 27 000 Besuchern ins Schwimmbad am Erleborn gekommen. (zpb)

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