19 Projekte zum Abschluss 

144 Fritzlarer Berufsschüler werden zu kreativen Tüftlern

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Stolz auf ihren Eigenbau: Rene Münch, Nico Ey, Niklas Meischke und Tim-Maximilian Krosta. Mit am Umbau beteiligt waren noch Nico Haberer und Johannes Poos. 

Schüler der Beruflichen Schule stellten erstmals Marktplatz der Projekte auf die Beine. Dabei stellten sie einiges selbst her, von Videospielen bis zu einem E-Bike. 

Ein ganzes Schuljahr lang wurden geplant, organisiert, getüftelt und gebaut. Jetzt wurden die Ergebnisse beim Marktplatz der Projekte in der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule (RFES) vorgestellt. Wie die beiden Lehrer Dirk Beyer und Sebastian Jacob sagten, hatten 144 Schüler der 12. Klassen an insgesamt 19 Projekten gearbeitet.

Dazu gehörten selbst gemachte Videospiele, Achterbahnen, umweltbewusste Getränkeabfüllmaschinen, Münzzählgeräte sowie Methoden zur Gewaltprävention. Außerdem hatten sechs Schüler aus einem herkömmlichen Mountainbike ein E-Bike gebaut.

Wie die Schüler der Metallbauklasse sagten, hatten sie zuerst vor, ein mit Benzinmotor betriebenes Fahrzeug zu bauen, doch dann nahmen sie den Vorschlag von ihrem Lehrer Dirk Beyer auf und begannen mit dem Umbau des Fahrrades auf E-Antrieb.

Mit einem Elektrobausatz aus dem Handel für 600 Euro bauten sie innerhalb von einem knappen dreiviertel Jahr das Rad um, das Fahrrad war eine Spende an die Schule. Wie die Metallbauschüler sagten, könne man mit entsprechendem Fachwissen, zwei geschickten Händen und entsprechender Motivation ganz einfach so ein umweltfreundliches E-Bike bauen.

Für die 12. Klassen waren es die letzten großen Arbeiten in ihrer Schulzeit. Sie alle haben ihre Abschlussarbeiten beendet und werden die Fachoberschule Ende Mai verlassen.

Für die Schüler der elften Klassen war der Marktplatz der Projekte dagegen eine gute Gelegenheit sich auf die 12. Klasse einzustimmen.

Premiere für den Marktplatz der Projekte: Die am Projekttag beteiligten Schülerinnen und Schüler mit ihren Arbeiten und den Lehrern.

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