AUTOKINO Rockbands, Schlagermusik und Blockbuster ab heute in Homberg zu sehen

Rock-am-Stück Macher organisieren Konzerte in Homberger Autokino

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Sie rocken, was das Zeug hält: Die Band Nitrogods tritt am Donnerstag, 21. Mai, au f der Bühne des Homberger Autokinos auf. 

Die Zeit der Langeweile in der Coronakrise ist definitiv vorbei. Dafür sorgt das Programm des Homberger Autokinos ab heute.

Mit im Boot ist auch das Rock-am-Stück-Team aus Geismar mit insgesamt acht Musikbands.

Ton aufdrehen und im Auto abrocken – diese zündende Idee ist den Veranstaltern des Geismarer Festivals Rock am Stück (RaS) gekommen, als sie zum ersten Mal vom geplanten Homberger Autokino hörten. Enttäuscht, aber gleichzeitig verständnisvoll musste das RaS-Team hinnehmen, dass ihr jährliches Spektakel mit Tausenden Fans, großer Bühne und bekannten Bands im Sommer abgesagt werden muss.

Umso glücklicher sind die Organisatoren über die neue Alternative, die „ApoCARlypse“: Denn acht Bands spielen nun doch – und zwar live und mit größtmöglichem Schutz vor einer Covid-19-Infektion. „Die Fans können die Musik im Auto abfeiern“, verkündet Micheal Döring.

Die Bands

Los geht es bereits am kommenden Donnerstag, 21. Mai, mit der Rockband Nitrogods. „Die Nitrogods bestehen aus drei richtig coolen Musikern aus Süddeutschland, die schon oft in Nordhessen aufgetreten sind“, sagt Döring. Sie spielen in genau einer Woche. Ihre Vorband ist noch nicht offiziell bekannt. Derzeit führe das RaS-Team noch zahlreiche Gespräche. Bislang ist jedoch klar: Abgerockt wird an vier verschiedenen Terminen mit jeweils zwei Bands. Den Auftritten im Mai folgen Konzerte an den Samstagen, 20. Juni, 18. Juli, und 15. August.

„Einige Headliner stehen noch nicht fest. Die Zuschauer können sich aber auf große Überraschungen gefasst machen.“ Verträge gibt es mit den jeweiligen Vorgruppen im Juni, Juli und August. Mit dabei sind die Bands Tonloch, In Sanity und Null Positiv.

Die Zuschauer

Das Auto-Publikum könne sich auf tolle Konzerterlebnisse freuen, verspricht Döring. „Es muss aber eben diszipliniert gerockt werden.“ Rund 350 Autos sind erlaubt. Allein die Einfahrt der Fahrzeuge ab 19.30 Uhr ist detailliert geplant, damit alles risikoarm und mit ausreichendem Abstand abläuft. Die Vorband soll in der Regel ab 20.30 Uhr spielen, der Haupt-Act folgt ab 22 Uhr.

„Die Zuschauer bekommen eine Box, können so die Musik genießen und feiern – nur eben ohne Kontakt zu den anderen“, erklärt der Festivalveranstalter. Natürlich sei dies außergewöhnlich, das wisse er selbst. Im Auto sei es schließlich viel anstrengender, den Bands zuzuhören. Beim normalen Festival dürfe man unterwegs sein, sich zwischendurch mal eine Currywurst oder ein Bier holen.

„Ich habe das ja selbst noch nie gemacht“, sagt Döring auf die Frage, wie es sich denn wohl am besten im Auto headbangen und abrocken lasse. „Nur wenn ich meine Lieblingsband beim Fahren im Radio höre und den Ton aufdrehe“, fügt er lachend hinzu.

Sicherlich dürfe man zwischendurch auf die Toilette, das Fenster zeitweise einen Spalt öffnen, um frische Luft hereinzulassen. Aber eben alles bedacht und mit Vorsicht. „Es werden natürlich auch Ordner unterwegs sein, die darauf achten, ob die Regeln eingehalten werden“, so Döring.

Der Verkauf

Auch der Ticketverkauf läuft kontaktlos ab. „Den Online-Link, unter dem man die Tickets kaufen kann, geben wir noch bekannt.“ Im Internet gebe es dann Merchandise-Artikel sowie Getränke und Snacks zu kaufen. Diese würden bei der Einfahrt ausgeteilt – auch hier erfolge aber alles unter allen geltenden Corona-Regeln. Ein Konzert kostet rund 20 Euro. „Je nach Band, wird der Preis aber variieren“, sagt Döring.

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