Advent in den Höfen war wieder ein Besuchermagnet in Fritzlar

Fritzlar. Die Erfolgsgeschichte von Advent in den Höfen in der Fritzlarer Altstadt kann fortgeschrieben werden.

Am Wochenende hatten die Besucher aus dem weiten Umfeld der Dom- und Kaiserstadt die Qual der Wahl aus 17 Höfen, in denen es vorweihnachtliche Accessoires, Kleinkunst und Kunsthandwerk zu bestaunen und zu kaufen gab.

Die meisten der Besucher, die zum Teil auch mit Reisegesellschaften per Bus anreisten, finden es angenehm, dass sich das ganze Geschehen nicht wie beim Weihnachtsmarkt auf einen Bereich konzentriert. Dazu kommt das stimmungsvolle Ambiente in den sonst für die Öffentlichkeit verschlossen Höfen und Scheunen. Die Verantwortlichen vom Fritzlarer Stadtmarketing um Susanne Ebel, Jürgen Draude und Markus Kleinschmidt waren begeistert über die große Resonanz. 15.000 Prospekte wurden hergestellt, die den Besuchern Lage und Informationen über die jeweiligen Höfe gaben.

Neu war in diesem Jahr der kostenlose Bustransfer aus den Randbezirken der Stadt zum Busbahnhof, den die VR-Bank Schwalm-Eder gesponsert hatte. In der Ederau, am Bundeswehrparkplatz, sowie am Schulzentrum wurden Haltestellen für den Shuttlebus eingerichtet, der auch gut angenommen wurde.

Neben den vielen angebotenen Sachen hatte Arno Kuhaupts Krippenausstellung wieder viele Besucher angezogen. In der Scheune im Hof stellt er seit acht Jahren Krippen aus, in diesem Jahr 40 verschiedene - vom klassischen Modell mit barocken Figuren bis hin zu modernen Krippen mit blasser Bemalung war alles dabei. Viele Leute kommen in der Adventszeit regelmäßig auch von weit her, um neue Figuren zu kaufen und die Krippe zu vervollständigen oder Ersatzteile wie Beleuchtung zu holen, sagt Arno Kuhaupt. Zusammen mit der Familie beginnt der Aufbau für die Ausstellung drei bis vier Wochen vorher. Die Krippen können noch bis 6. Januar besichtigt werden.

Wegen der Krippen waren auch Gerda Springer und Karin Scharf unterwegs. Sie haben seit 18 Jahren eine Weihnachtskrippe zuhause. Aber die Kinder und Enkel entscheiden, was dann eventuell dazu ergänzt wird. Schade finden die beiden nur, dass die traditionelle Handarbeit bei der Figurenherstellung von der jüngeren Generation nicht mehr gewürdigt wird.

Fritzlar: Advent in den Höfen 2016

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