Verkehrssicherheitstag in Fritzlar 

Alkohol am Steuer: Schüler in Fritzlar übten für den Ernstfall

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Fritzlar. Junge Leute, die gerade den Führerschein gemacht haben oder in Kürze machen wollen, für den Straßenverkehr zu sensibilisieren, war Sinn und Zweck des Verkehrssicherheitstages.

Dieser fand an der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule (RFES) in Fritzlar statt. Wie der Organisator der Schule, Arnd Kriebel, sagte, habe man bei dieser Veranstaltung erstmals auch die Schüler der benachbarten König-Heinrich-Schule mit eingeladen.

Die Mitglieder der Verkehrswacht Frankenberg um Friedhelm Piston wurden unterstützt von zwei Kollegen der Verkehrswacht Schwalm-Eder. Die ehrenamtlichen Helfer informierten etwa 200 Schüler über die möglichen Gefahren im Straßenverkehr, vor allem durch Alkoholeinwirkung. Wie das in etwa aussieht, konnten sie beim Gang über den Parcours mit der sogenannten Rauschbrille sehen. Dazu wurde am Auto-Fahrsimulator eine Fahrt unter Alkohol simuliert.

Üben für den Ernstfall: Gerhard Müller von der Verkehrswacht mit Jan-Philipp Michel am Simulator, dahinter Benedikt Keller.

Wie es sich anfühlt, wenn das Auto abrupt durch einen Aufprall stoppt und man heftig in den Gurt gedrückt wird, spürten die Schüler am Gurtschlitten. Dabei bemerkten sie deutlich, dass man bei diesem Manöver keine Kontrolle mehr über seinen Körper hat.

Einen Überschlag mit einem Pkw in der Realität hat Wiktor Chechla (19) aus Fritzlar bereits hinter sich. Im März war der junge Mann als Fahrer mit zwei Freunden unterwegs, als er plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und es sich überschlug. Zum Glück waren alle drei Insassen angegurtet und trugen nur leichte Verletzungen davon.

Im Überschlagsimulator machte er das Ganze mit seinem Schulkamerad Kamil Wazny und unter der Anleitung von Lars Jockel von der Verkehrswacht noch einmal mit, diesmal allerdings wesentlich entspannter. Nach dem Unfall, bei dem kein Alkohol im Spiel war, hält er die Informationen beim Verkehrssicherheitstag für mehr als sinnvoll.

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