Die Angst ist verflogen: Viele Besucher der Spinnenausstellung wagten den Kontakt

Tapfer: Vor allem Kinder zeigten wenig oder gar keine Berührungsängste. Foto: Zirzow

Fritzlar. Die Goldstreifen-Vogelspinne krabbelte über Hand und Arm des HNA-Reporters. Es war weder ein unangenehmes Gefühl für ihn noch löste der Kontakt Angst aus, obwohl er kein ausgesprochener Spinnenfreund ist.

So ging es vielen Besuchern der Spinnenausstellung in der Fritzlarer Stadthalle. Vor allem Kinder zeigten wenig oder gar keine Berührungsängste, wenn der Ausstellungsleiter Sergio Neigert ihnen die Vogelspinne auf die Hand setzte.

In seiner Ausstellung zeigt Neigert neben 400 Präparaten von Schmetterlingen und Insekten in rund 100 Terrarien nicht nur eine große Auswahl der schönsten und größten Vogelspinnen der Welt, sondern auch andere wirbellose Tiere wie Schaben, Riesen-Tausendfüßler, Riesenschnecken oder auch Krabben und Skorpione.

Drei junge Frauen, die eigentlich extreme Angst vor Spinnen haben, stellten sich auch dem Experiment und hielten eine Goldstreifen-Vogelspinne in der Hand: Jessica Sohl aus Nieder-Werbe, Birgit Sippel aus Ehlen und Jessica Oelling aus Haina. Eine musste erst mit langen Überredungskünsten von ihrem Vater und den beiden Töchtern, die schon die Spinne in der Hand gehalten hatten, überzeugt werden, das Experiment zu wagen. Zitternd hielt sie das Tier schließlich auf der Hand.

Die nächste Ausstellung findet am 1. Mai im DGH in Witzenhausen statt. 

Von Rainer Zirzow

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