Im Wahlkreis 170

Anna-Maria Bischof geht ins Rennen: CDU wählte 31-Jährige zur Bundestagskandidatin

Glücklich: Die Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 170 Anna-Maria Bischof mit CDU Kreisvorsitzendem Mark Weinmeister.
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Glücklich: Die Bundestagskandidatin für den Wahlkreis 170 Anna-Maria Bischof mit CDU Kreisvorsitzendem Mark Weinmeister.

Anna-Maria Bischof aus Fritzlar geht ins Rennen um einen Platz im Bundestag für die CDU im Wahlkreis 170 Schwalm-Eder und Altkreis Frankenberg.

Körle/Fritzlar – Die 31-Jährige setzte sich in der Stichwahl gegen Thomas Müller aus Frankenberg durch. Das teilt die CDU nach ihrer Delegiertenversammlung mit. Diese fand am Samstag in der Körler Berglandhalle statt. Und sie war nicht nur wegen der strengen Hygiene- und Abstandsregeln etwas Besonderes. Denn es war die erste Nominierungsversammlung seit 1994, zu der nicht Bernd Siebert als Kandidat antrat. Der 71-jährige Gudensberger hatte schon früh angekündigt, nicht mehr für ein Mandat im Deutschen Bundestag zur Verfügung zu stehen, teilt die CDU mit.

Anna-Maria Bischof bedankte sich für das ihr entgegengebrachte Vertrauen: „Ich bin einfach nur total überwältigt und freue mich auf den Wahlkampf“, sagte sie nach der Verkündung des Ergebnisses. „Wir müssen in Berlin wieder den Takt vorgeben und uns auf unsere Kernkompetenzen konzentrieren. Eine starke Wirtschaft, innere Sicherheit und ein starkes Europa. Das sind unsere Markenzeichen, mit denen wir die kommende Bundestagswahl für uns entscheiden können“, sagte die Wirtschafswissenschaftlerin und Diplom-Juristin.

Vier Kandidaten hatten sich um die Nachfolge von Bernd Siebert beworben. Neben Anna-Maria Bischof und Thomas Müller waren auch Jana Edelmann-Rauthe (Homberg) und Thomas Schmitz (Borken) ins Rennen um die Kandidatur gegangen. Aufgrund der Pandemie-Situation hätten sich die Kandidaten in den vergangenen Wochen nicht direkt in den Stadt- und Gemeindeverbänden der CDU vorstellen können, heißt es. Deshalb gab es vier virtuelle Vorstellungsrunden im Internet, bei denen die Kandidaten Rede und Antwort standen.

Im ersten Wahlgang konnte keiner der Bewerber die absolute Mehrheit erlangen. Anna-Maria Bischof kam auf 67 Stimmen, Thomas Müller auf 55, Jana Edelmann-Rauthe erhielt zwölf Stimmen und Thomas Schmitz drei Stimmen. Im zweiten Wahlgang setzte sich dann Anna-Maria Bischof mit 79 zu 57 Stimmen gegen Thomas Müller durch.  

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