Polizei fahndet nach Golf, der am Heck beschädigt ist

Riesenknall bei Fritzlar: Explosion in ehemaligem Bundeswehr-Bunker

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Schwerstarbeit für die Feuerwehr: Immer wieder explodierten Feuerwerkskörper im ehemaligen Bundeswehr-Bunker in Fritzlar.

Riesiger Knall im ehemaligen Bundeswehr-Bunker in Fritzlar: Unbekannte waren in das Pyrotechnik-Lager eingebrochen. Durch eine Explosion kam es zum Brand. Die Täter werden gesucht.

Aktualisiert am 23. November um 9.20 Uhr: Nach der Explosion im ehemaligem Munitions-Bunker bei Fritzlar wird mittlerweile das Ausmaß der Zerstörung sichtbar.

Versuchter Einbruch

Eine Explosion erschütterte am Dienstag den Fritzlarer Stadtwald. Unbekannte hatten am Abend versucht, in fünf ehemalige Munitionsbunker bei Rothhelmshausen einzubrechen. In den gewerblich genutzten Bunker lagerte Pyrotechnik. Beim Versuch, die Bunker zu öffnen, entzündete sich das Material. Es gab eine Explosion und ein Feuer bracht aus. Bei dem versuchten Einbruch wurden die Täter vermutlich verletzt, heißt es von der Polizei. Sie hat die Ermittlungen aufgenommen.

Für die Feuerwehren war es ein Großalarm. Alle zehn Fritzlarer Feuerwehren rückten gegen 21.40 Uhr in den Stadtwald aus. Die Leitstelle hatte einen Waldbrand im ehemaligen Munitionsdepot der Bundeswehr gemeldet. Beim Eintreffen der Feuerwehren stellte sich heraus, dass ein Bunker mit zwei Kammern im Vollbrand stand. Zuvor hatte es eine starke Explosion gegeben, die noch im zehn Kilometer weit entfernten Bad Zwesten zu hören war. Auch ein greller Lichtblitz war zu sehen. Anwohner aus dem benachbarten Stadtteil Rothhelmshausen hatten besorgt die Feuerwehr alarmiert. 

Explosion in Fritzlar durch Feuerwerk und Munition

Die Detonation war so stark, dass Feuerwerks- und Munitionsteile bis in den Wald gegenüber dem Bunker geschleudert wurden. Dazu explodierten im Bunker laufend weitere Feuerwerkskörper und erschwerten die Löscharbeiten. Die Feuerwehr baute eine Wasserversorgung mit Löschfahrzeugen auf, die an einem Hydranten vor der Georg-Friedrich-Kaserne aufgefüllt wurden. Wie Stadtbrandinspektor Hartmut Hucke berichtete, war die Feuerwehr bis 2 Uhr im Einsatz. Die Täter hatten das Eingangstor zum Munitionsdepot aufgebrochen. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei am Mittwoch noch keine Angaben machen. Gestohlen worden sei jedoch nichts. Möglicherweise wurden die Täter bei dem Einbruchsversuch verletzt oder schwer verletzt.

Die Polizei sucht nach einem dunklen VW Golf V, der in der Nähe des Tatortes und später mit hoher Geschwindigkeit in Rothhelmshausen am Birkenweg gesehen wurde. Der Wagen soll auf der Seite mit einer hellen Schrift versehen sein. Das Fahrzeug hat eine zerstörte Heckscheibe und mindestens eine beschädigte Rück-/Bremsleuchte. Es fehlt das hintere Wischerblatt samt Wischerarm. Hinweise an die Polizei in Fritzlar unter Tel. 05622/99660.

Explosion im ehemaligen Bundeswehr-Bunker in Fritzlar

 © Peter Zerhau
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zzp123 Explosion im ehemaligen Munitionsdepot in Fritzlar
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Hier befindet sich der ehemalige Bundeswehr-Bunker:

Zum Thema: Moorbrand auf dem Bundeswehrgelände im Emsland gelöscht

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