Übungsreihe mit Kampfhubschrauber Tiger

Bundeswehr fliegt häufiger über die Region

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Der Kampfhubschrauber Tiger wird in den nächsten Monaten häufiger über die Region fliegen. Das kündigt das Kampfhubschrauberregiment 36 aus Fritzlar an.

„Die Bundeswehr besinnt sich wieder auf die Fähigkeiten zur Landes- und Bündnisverteidigung“, sagt Sprecher Remo Templin-Dahlenburg. Nach dem Fall der Mauer und den weltpolitischen Umbrüchen habe die Bundeswehr vermehrt an Stabilisierungsoperationen wie in Afghanistan und Mali teilgenommen. Entsprechend wurde die Ausbildung für die Heeresflieger angepasst. Geflogen wurde in großer Höhe mit zwei Hubschraubern, da dabei mit keiner großen Bedrohung gerechnet werden muss und das jeweilige Gebiet gut überwacht werden kann. So wurde auch der Übungsflugbetrieb im Inland darauf ausgerichtet.

Jetzt ändern sich die Herangehensweisen. Die Piloten müssen den Tiefflug und das Fliegen in einer Formation von bis zu fünf Hubschraubern üben. Sie müssen lernen, das Gelände, den Bewuchs und die Bebauung als Deckung zu nutzen, und so einer möglichen Bedrohung durch Flugabwehrkörper zu entgehen, heißt es in einer Mitteilung der Bundeswehr. Diese Methoden werden wiederholt und von den jüngeren Piloten erlernt. Daher startet das Regiment eine Übungsreihe. Geflogen wird zunächst tagsüber, später auch nachts. 

Dieses Video ist ein Inhalt der Videoplattform Glomex und wurde nicht von der HNA erstellt. 

Im Januar 2020 ist eine große Übung mit Piloten am Bundeswehr-Standort in Fritzlar gestartet: Die Piloten fliegen realistische Einsatzszenarien über dem Schwalm-Eder-Kreis und den Nachbarlandkreisen.

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