Vier Kampfhubschrauber waren im Einsatz

Fritzlarer Soldaten kehren aus Mali zurück: Bundeswehr-Einsatz endet morgen

Fritzlar. Die Fritzlarer Soldaten kehren aus Afrika zurück: Am morgigen Freitag endet ihr Einsatz in Mali. Im Feldlager Camp Cator in Gao leisteten zuletzt 91 Soldaten aus der Georg-Friedrich-Kaserne ihren Dienst.

Die Bundeswehr-Mission war am 1. Mai vergangenen Jahres offiziell gestartet. Die Soldaten schlossen in Afrika eine Lücke, die durch den Abzug niederländischer Helikopter entstanden war. Neben deutschen und belgischen Transporthubschraubern des Typs NH90 bilden vier Kampfhubschrauber den Hubschraubereinsatzverband. Die Tiger-Piloten haben laut Bundeswehr-Angaben weit über 1390 Flugstunden und mehr als 260 Einsatz- und Trainingsflüge absolviert.

In den nächsten Wochen geht es darum, die Hubschrauber für den Heimflug vorzubereiten. Von Gao nach Bamako, der Hauptstadt Malis, fliegen die Hubschrauber selbst. Anschließend werden sie zerlegt und im Lufttransport nach Deutschland gebracht. Nach der Rückverlegung der Hubschrauber bleiben noch Soldaten vor Ort. Sie kümmern sich um die Rückführung des restlichen Materials. Dies wird voraussichtlich bis August dauern. Ein großer Rückkehrerappell in der Georg-Friedrich-Kaserne ist für den 18. September geplant.

Überschattet wurde der Mali-Einsatz vom Absturz eines Tiger-Hubschraubers am 26. Juli 2017. Bei dem Unglück waren ein 33-jähriger Major aus Neuental und ein 47-jähriger Stabshauptmann aus Gudensberg ums Leben gekommen.

Wie sich Anfang des Jahres herausstellte, war vermutlich eine Abweichung in der Längssteuerung des Autopiloten die Ursache für den Absturz. Unterdessen gehen die Untersuchungen weiter. Nach einer Pause von zweieinhalb Monaten hatte die Bundeswehr den Flugbetrieb im Oktober wieder aufgenommen. Seitdem traten keine Probleme auf, hieß es von der Bundeswehr.

Rubriklistenbild: © Peter Zerhau

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