Neujahrsempfang: Stadt Fritzlar und Bundeswehr gaben Ausblick aufs neue Jahr

Domstadt dankte Helfern

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Voller Saal: mit Oberst Andreas Brendel (Zweiter von rechts) und Bürgermeister Hartmut Spogat (Vierter von links).

Fritzlar. Neben einem Jahresrückblick und einem Ausblick auf 2015 gab es beim Neujahrsempfang in der Fritzlarer Stadthalle auch eine Sportlerehrung

Eingeladen hatten die Domstadt und die Bundeswehr. Bürgermeister Hartmut Spogat erinnerte an Themen aus dem vergangenen Jahr. Umstrittenes wie die Höchstspannungsleitung und die Baustelle Ederbrücke kamen zur Sprache. Dank ging vom Rathauschef an jene, die sich in Vereinen, Einrichtungen, Organisationen, Schulen, Kindergärten und Feuerwehren einsetzen.

Straßen- und Kanalbau 

Spogat kündigte Investitionen von bis zu 2,7 Mio Euro an. Investieren wolle man in den Straßen- und Kanalbau, die Sanierung der Wehrbrücke, Instandsetzung von städtischen Gebäuden sowie in Tragkraftspritzenfahrzeuge für Lohne und Werkel.

Was gab’s und gibt’s Neues am Fritzlarer Standort der Bundeswehr? Um diese Frage drehte sich die Ansprache von Oberst Andreas Brendel. Der Kommandeur des Kampfhubschrauberregimentes 36 erläuterte - auch mit Bildern und Schautafeln - die Auflösung von Dienststellen und Veränderungen. So sei das Regiment jetzt der Division Schnelle Kräfte in Stadtallendorf unterstellt. In diesem Großverband seien erstmals in der Geschichte alle zum Heer gehörigen Hubschrauberkräfte, Fallschirmjägerverbände und Spezialkräfte zusammengefasst.

Und: In Sachen Hubschraubertyp BO 105 gehe eine Ära zuende: die letzten Maschinen gingen demnächst nach Celle.

Dieses Jahr reißen die Veränderungen nicht ab, kündigte der Oberst an. Innerhalb einer Umgliederung der Bundeswehr stehe die Auflösung eines Facharztzentrums an, wobei aber am Standort Sanitätskräfte erhalten blieben. Wachstum bringe die Stationierung einer Feldjägerkompanie in Fritzlar.

Unterhaltsames steuerten die Chorvereinigung Geismar, Tänzer des TuS Fritzlar und die Närrische Elf bei.

Von Rainer Zirzow

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