Felix Körbel aus Großenenglis ist gegen Grip-Moderator angetreten

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Sie haben sich und den Roadster gut kennengerlernt: Felix Körbel (links) aus Großenenglis und TV-Moderator Matthias Malmedie waren für Dreharbeiten rund um Barcelona unterwegs.

Großenenglis. Gas geben, sich nicht rausdrehen, sich nicht blamieren. Felix Körbel aus Großenenglis musste beim Rennen gegen Moderator Matthias Malmedie auf den Punkt konzentriert sein.

„Es war ein bisschen Risiko, ich konnte nicht taktisch vorgehen“, sagt Felix Körbel. Der 22-Jährige aus Großenenglis ist zum zweiten Mal ein Autorennen gegen Fernsehmoderator Matthias Malmedie gefahren.

Dieses Mal ging es nicht auf einen zugefrorenen See in Schweden, sondern auf eine Kartbahn in Barcelona. In einem Mazda MX5 haben beide Gas jeweils eine Runde lang gegeben. Wie das Rennen ausgegangen ist, zeigt RTL II am Sonntag ab 18 Uhr bei „Grip - Das Motormagazin“.

Das Duell in Schweden hatte Felix Körbel im Winter mit einem hauchdünnen Vorsprung gewonnen. Jetzt die Revanche. „Wir hatten beide vor dem Rennen eine große Klappe, haben Sprüche gemacht und uns gegenseitig hochgeschaukelt“, sagt der 22-Jährige. Beide waren siegesgewiss.

Körbel sei aufgeregt gewesen. Wegen des Rennens, aber auch wegen Matthias Malmedie. „Er ist schon ein kleiner Promi“, sagt Körbel und ist überrascht von der natürlichen Art des Moderators. Am Tag vor dem Rennen ging es für beide in die Berge. Auf der Serpentinenstrecke hat das Duo den Roadster getestet. Und Felix Körbel hatte Gelegenheit, den Grip-Moderator kennenzulernen. „Das war locker. Matthias ist total echt. Er bringt die Sprüche nicht bloß vor der Kamera“, erklärt Körbel. Überhaupt die Kameras. „Wenn die zwei Meter vor einem stehen ist man schon nervös“, sagt der 22-Jährige. Dann überlege man genau, was man sagt. „Man passt auf, dass man keinen Quatsch erzählt. Das wird ja alles gesendet“, sagt Körbel und lacht.

Er habe sich aber schnell an die Begleiter gewöhnt. „Wenn man im Auto sitzt und die Runde fährt, bekommt man die gar nicht mit.“ Bei den Dreharbeiten habe der Maschinenbau-Student gemerkt, die aufwendig ein solcher Beitrag ist. Einige Videosequenzen wurden mehrfach gedreht - immer aus einer anderen Perspektive. Auf das Ergebnis ist Körbel gespannt. Bei seinem vergangenen Fernsehauftritt gab es in seinem Freundeskreis gleich drei Public Viewings. Dieses Jahr wird wird daraus nichts. Felix Körbel ist mit seinem Herkules Racing Team von der Uni Kassel bei einem Wettbewerb in Italien. „Ich schaue es mir hinterher auf Youtube an.“

Zur Person: 

Felix Körbel (22) aus Großenenglis ist mit dem Motorsport groß geworden. Mit zwölf Jahren hat er angefangen, Kartslalom zu fahren. Es folgten zwei Jahre im Autoslalom. Körbel wurde darin hessisch-thüringischer Vizemeister und Siebter bei den Deutschen Meisterschaften. Anschließend fuhr er zwei Jahre für das Team Dörr Motorsport bei der VLN Langstreckenmeisterschaft. Körbel studiert an der Universität Kassel Maschinenbau. Mit dem Herkules Racing Team baut er eigene Rennwagen und tritt gegen Teams aus aller Welt an.

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