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Ein neues Jahr hat begonnen: Wünsche und Vorsätze für 2023

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Von: Peter Zerhau, Michael Meinicke

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Ein neues Jahr bringt meist neue Vorsätze mit sich: Doch die Menschen im Kreisteil Fritzlar-Homberg wünschen sich lediglich Frieden und Gesundheit.
Ein neues Jahr bringt meist neue Vorsätze mit sich: Doch die Menschen im Kreisteil Fritzlar-Homberg wünschen sich lediglich Frieden und Gesundheit. © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Angesichts von Ukraine-Krieg, Energiepreiskrise und Inflation fällt es in diesem Jahr vielen schwer, in Festtagsstimmung zu kommen und auch optimistisch nach vorne zu blicken.

Fritzlar-Homberg – Wir haben uns bei den Menschen im Kreisteil Fritzlar-Homberg umgehört, was sie für 2023 für Vorsätze und Wünsche haben. Und wir wollten auch wissen, was sich für sie 2022 erfüllt hat und was sie nicht umsetzen konnten.

Für Johann Samson (40) aus Uttershausen war 2022 ein glückliches Jahr. „Ich konnte mit meiner Familie ein Haus kaufen“, sagt der aus Moldawien stammende 40-Jährige. Dort sei die Situation kritisch. „Wir sind froh, hier im Schwalm-Eder-Kreis ein Zuhause gefunden zu haben“, sagt er. Für 2023 werden sie weiter am Haus bauen – dabei hilft auch die Schwiegermutter.

Auch Helge-Wolfgang Michel (66) aus Mardorf blickt auf ein zufriedenes Jahr zurück mit neuen Erfahrungen: „Eine Ukrainerin, die bei uns wohnte und lebte, bevor sie weiterzog, den erfolgreichen Abschluss eines Sachbuchprojekts und mein Sohn auf der akademischen Zielgerade als Mediziner zu wissen.“ Für dieses Jahr wünscht er sich nur Frieden.

Nicht jeder geht mit Vorsätzen ins neue Jahr. „Ich finde Vorsätze für das neue Jahr blöd und hab auch keine“, sagt Sarah Brackland (40) aus Fritzlar. Es könne aus ihrer Sicht in 2023 nur besser werden bei all den Krisen, die es derzeit schon gebe. „Immerhin scheint die Coron-Pandemie beendet, das ist schon mal ein Anfang“, sagt sie.

Die fürchterlichen Kriegshandlungen in der Ukraine sollen endlich zum Erliegen kommen und dass die russische Regierung für den Angriffskrieg vor der Weltöffentlichkeit zur Verantwortung gezogen wird.

Lina-Marie Brückmann

Auch Angelika Heckeroth (53) aus Fritzlar halte nicht viel von Vorsätzen. „Die halten nur die ersten Tage im Jahr an, und dann kehrt der Alltag wieder ein“, sagt sie. Heckeroth wünscht sich einfach Frieden auf Erden und dass alle gesund bleiben.

Lina-Marie Brückmann (25) aus Fritzlar setzt auch eher auf einen Wunsch als einen Vorsatz: „Die fürchterlichen Kriegshandlungen in der Ukraine sollen endlich zum Erliegen kommen und dass die russische Regierung für den Angriffskrieg vor der Weltöffentlichkeit zur Verantwortung gezogen wird.“ Aber sie hat auch Ziele für 2023. Die 25-Jährige möchte ihr Masterstudium an der Uni Kassel abschließen und in die Berufswelt einsteigen. Für 2022 habe sie ihre Vorsätze vollständig umgesetzt, das sind gute Voraussetzungen, um auch die Ziele für dieses Jahr zu erreichen.

Auch Tiere haben Vorsätze für ein neues Jahr

„Für mich persönlich war 2022 ein gutes Jahr, da ich mein Bachelor-Studium abschließen und viele lehrreiche Erfahrungen in Praktika sammeln konnte“, sagt Henry Brückmann (23) aus Fritzlar. Doch er hat etwas aus dem vergangenen Jahr gelernt, weswegen er sich keine Vorsätze macht: Manche Dinge seien nicht berechenbar. Dennoch hat auch er den Wunsch, dass der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ein Ende findet. „Privat wünsche ich meiner Familie und meinen Freunden ein gesundes Jahr mit schönen gemeinsamen Erlebnissen“, sagt er.

Doch nicht nur die Menschen haben Vorsätze oder Wünsche für ein neues Jahr – auch die Tiere haben so ihre Vorstellungen: Als festes Ziel für 2023 hat sich Katze Spunzchen aus Haddamar die Steigerung der individuellen Wühlmaus-Fangquote im heimischen Garten vorgenommen. Aber auch an ihre Menschen denkt die 2-jährige Katze und wünscht ihnen Gesundheit und ein erfolgreiches neues Jahr. (Peter Zerhau, Michael Brückmann und Michael Meinicke)

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