Viele Besucher

Feuerwehrball in Fritzlar: Eine Stadt im Tanzfieber

Maritim und flott: Die Seniorengarde der Närrischen 11 gab in Marine-Uniformen einen Vorgeschmack auf die Karnevalssession. Fotos: Büchling

Fritzlar. Fritzlar ist wieder ballverrückt - das lässt sich nach dem Feuerwehrball in der Stadthalle sagen.

Bürgermeister Hartmut Spogat sagte „Wir wünschen uns, dass die Tradition von Fritzlarer Feuerwehr und TuS bestehen bleibt, weiter Bälle in der Stadt zu veranstalten.“

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Wolfgang Kautz, hielt die gewohnt kurze Begrüßungsrede und gab die Tanzfläche schnell frei. Schon beim ersten Tanz nach den Klängen der Band Hokus-Pokus erlebte man, welch tolle Tänzerinnen und Tänzer in Fritzlar beheimatet sind.

Die Eheleute Sandra und Clemens Konrad erhielten von ihren Mittänzern und Besuchern für ihren perfekt getanzten Rock’n’Roll stehende Ovationen. Das Gerücht, Konrad bekomme als Mitarbeiter beim städtischen Bauhof Dienstbefreiung für sein Tanztraining, erwies sich aber als Ente.

Aus der Muppet-Show 

Einen Vorgeschmack auf die Prunksitzungen zeigten die Seniorengarden der Eddernarren und der Närrischen 11. Trainerin Annica Lambert (Eddernarren) hatte mit ihrer Seniorengarde eine Muppet-Show zu einem Liedermedley eingeübt.

Die Seniorengarde der Närrischen 11 mit Trainerin Isabelle Schwalenstöcker präsentierte als Navy-Matrosinnen. Gardetanz, das wurde noch einmal klar, ist Leistungssport.

Feuerwehrball in Fritzlar

Bei der Verpflegung hieß es diesmal: „Essen aus Teufels Küche.“ Unternehmer Jens Eckhoff hatte diesen Part beim Ball übernommen.

Zu Mitternacht gab es eine Tombola mit 250 tollen Preisen und beim Heimweg die nächste Überraschung, der Winter hatte - ein wenig - Einzug gehalten: die Autoscheiben waren zugefroren und so kühlten sich viele nach der heißen Ballnacht schnell wieder ab.

Von Peter Büchling

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