Gespräch zwischen Wehren und Bürgermeister

Nach Absage von Feuerwehr-Zeltlager: Ende der hitzigen Debatte

Schwalm-Eder. Die Absage des geplanten Zeltlagers der drei Kreisjugendfeuerwehren in Fritzlar hat für viel Wirbel gesorgt.

Ausgelöst worden seien die Debatten durch Pressemitteilungen und Kommentierungen in zahlreichen Internetforen, teilen der Kreisfeuerwehrverband Fritzlar-Homberg und die Kreisjugendfeuerwehr Fritzlar-Homberg in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit.

Daher haben sich der Kreisjugendfeuerwehrwart Heiko Hoffmann, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes Dieter Ide sowie sein Stellvertreter Björn Nöchel zu einem Gespräch mit Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat im Rathaus von Fritzlar getroffen. Spogat hatte die Pläne der Feuerwehren durchkreuzen müssen, weil zeitgleich der Tag der Bundeswehr deutschlandweit und somit auch in Fritzlar gefeiert wird. Zu diesem Ereignis werden bis zu 100.000 Besucher in der Stadt erwartet.

Über die Absage hatte sich die Kreisjugendfeuerwehr Fritzlar-Homberg geärgert und mit einer sehr emotionalen Pressemitteilung reagiert. Grund dafür sei, dass man schon viel Arbeit in das „Projekt Zeltlager 2015“ gesteckt habe, heißt es weiter.

In angenehmer Gesprächsatmosphäre habe man die Positionen dargelegt, dabei hätten alle Seiten Verständnis für die jeweilige Position des anderen gezeigt.

Die Gründe für die Absage wurden als nachvollziehbar gewertet. Mit dem neuen Austragungsort in Gudensberg habe man zudem eine gute Lösung gefunden.

Bürgermeister Spogat sicherte den Vertretern des Kreisfeuerwehrverbandes und der Kreisjugendfeuerwehr für die Zukunft weiter die Unterstützung seitens der Stadt Fritzlar zu. (may)

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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