1. Startseite
  2. Lokales
  3. Fritzlar-Homberg
  4. Fritzlar

Fast 1200 Gäste beim traditionellen Standortbiwak in Fritzlar

Erstellt:

Von: Peter Zerhau

Kommentare

An der großen Grillplatte: Die beiden Oberstabsgefreiten Sebastian Werner (links) und Christopher Petri beim Standortbiwak in Fritzlar.
An der großen Grillplatte: Die beiden Oberstabsgefreiten Sebastian Werner (links) und Christopher Petri beim Standortbiwak in Fritzlar. © Peter Zerhau

Fast 1200 Gäste kamen zum traditionellen Standortbiwak in der Georg-Friedrich-Kaserne in Fritzlar. Zwei Jahre lang hatte es dort keinerlei öffentliche Veranstaltungen gegeben.

Fritzlar – „Ich freue mich, Sie hier nach zwei Jahren Corona-Abstinenz zum traditionellen Biwak begrüßen zu können“, sagte Oberst Sönke Schmuck, der Kommandeur vom Kampfhubschrauberregiment 36 „Kurhessen“ am vergangenen Wochenende in der Georg-Friedrich-Kaserne in Fritzlar. Zwei Jahre lang gab es keinerlei öffentliche Veranstaltungen, kein Biwak und keine Kasernenerstürmung. „Mein Kasernenkommandant hatte schon Entzugserscheinungen“, scherzte der Kommandant bei der Eröffnung.

Freuten sich über die Besucher: von links Oberst Sönke Schmuck und Oberstleutnant Dirk Spengler.
Freuten sich über die Besucher: von links Oberst Sönke Schmuck und Oberstleutnant Dirk Spengler. © Peter Zerhau

Das Organisationsteam um die beiden Verantwortlichen, Oberstleutnant Dirk Spengler und Hauptmann Roland Richberg, hatten einmal mehr perfekte Arbeit geleistet und für einen reibungslosen Ablauf des beliebten Standortbiwaks gesorgt. Die Domstadt Fritzlar weist eine traditionsträchtige Verbindung zu ihrer Garnison auf und hat diese nun wieder im feierlichen Rahmen zum Ausdruck gebracht.

Zum siebten Standortbiwak konnten die Soldaten unter der Führung ihres Kommandeurs sowie alle zivilen Mitarbeiter mit 1184 Gästen aus Politik, Gesellschaft sowie Angehörigen und Förderern einen Rekordbesuch beim Standortbiwak verzeichnen.

Standortbiwak in Fritzlarer Kaserne: Musik und kulinarische Angebote

Auch in diesem Jahr wartete die weit über die Stadtgrenzen Fritzlars hinaus bekannte Veranstaltung mit musikalischer Untermalung und vielfältigen kulinarischen Angeboten auf.

Nicht nur Soldaten und ihre Angehörigen, sondern auch viele Freunde des Standortes waren zu Gast.
Nicht nur Soldaten und ihre Angehörigen, sondern auch viele Freunde des Standortes waren zu Gast. © Peter Zerhau

Die Kontaktpflege zwischen Bundeswehr und Öffentlichkeit steht nach einer entbehrungsreichen durch die Corona-Pandemie bedingten Pause besonders im Fokus der fröhlichen Zusammenkunft, hieß es bereits in der Ankündigung der Veranstaltung. Heinz-Christian Effelsberg, ehemaliger Soldat des Regiments, brachte das Erlebnis beim Biwak in der Domstadt Fritzlar auf den Punkt: „Hier trifft man Leute, die man seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen hat.“

Viele Jahre lang fand die Veranstaltung im Park des ehemaligen Offizierskasinos statt. Vor sechs Jahren dann ist sie auf den neu gestalteten Spengler-Platz gleich neben dem neuen Casino umgezogen.

Die Gastgeber schafften mit gemütlicher Dekoration eine tolle Biwak-Atmosphäre und versorgten ihre Gäste dabei mit einer großen Auswahl an Speisen und Getränken. Unter anderem drehten sich bei der Veranstaltung zwei Spanferkel auf dem Grill. (Peter Zerhau)

Auch interessant

Kommentare