Fester Stand macht stabil

HNA-Yogasommer in Fritzlar: Kati Mund erklärt Übungen für jedes Bedürfnis

Noch bis zum 25. August üben die Yogis gemeinsam mit der Gudensbergerin Kati Mund auf dem Fritzlarer Bolzplatz.
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Noch bis zum 25. August üben die Yogis gemeinsam mit der Gudensbergerin Kati Mund auf dem Fritzlarer Bolzplatz.

Schon seit Anfang Juli rollen zahlreiche Yogis aus Fritzlar und Umgebung auf dem Bolzplatz nahe des Grauen Turms ihre Matte aus und entspannen unter Anleitung der Gudensbergerin Kati Mund.

Der HNA-Yogasommer neigt sich nun dem Ende zu, am nächsten Mittwoch findet er für dieses Jahr zum letzten Mal in Fritzlar statt. Mittlerweile dürften aus vielen Anfängern längst Fortgeschrittene geworden sein.

Auf welche Herausforderungen können sich die Teilnehmer bei den letzten zwei Veranstaltungen noch freuen?

Kati Mund verspricht: „Auch Anfänger sind nach wie vor herzlich eingeladen und brauchen keine Scheu zu haben.“ Es gebe immer eine leichte und eine schwierige Variante der Übung. „Insgesamt ist die Entwicklung der Yogis fantastisch“, lobt die Yogalehrerin. Alles laufe viel dynamischer ab als am Anfang. „Wir brauchen auch zwischen den Übungen weniger Pausen“, so Mund.

Dennoch sei es wichtig, auf die aktuelle Tagesform zu achten. „Tolle Yogis kennen ihre Grenzen.“ Wer sich an einem Tag nicht so fit fühlt wie in der Woche zuvor, soll sich auf keinen Fall ärgern. Das, was Körper und Geist brauchen, verändere sich eben ständig, betont Mund.

Für uns hat sie ihre Lieblingsübungen vorgestellt – und zwar in verschiedenen Schwierigkeitsstufen für unterschiedliche Bedürfnisse.

Die Entspannung

Um sich zu entspannen und zu beruhigen, sind vor allem Atemübungen hilfreich. Der Atem spielt im Yoga schließlich die zentrale Rolle. „Der Schmetterlingssitz oder die Berghaltung, sind sehr entspannend“, erklärt Kati Mund. Die Schultern fallen lassen, den Punkt zwischen den Augenbrauen entspannen, in jede Ecke des Körpers hineinfühlen und bewusst atmen – danach fühle man sich meistens schon ganz anders als vorher.

Der Mutmacher

Wer sich im Inneren nicht stabil fühlt, kann dies mit äußerer Stabilität ins Positive verändern. Mutmacher im Yoga sind alle Held-Positionen wie zum Beispiel der Krieger, aber auch die Vorwärtsbeuge, die den Herzschlag beruhigt. Ein fester Stand könne vieles im Inneren bewegen und stärke zudem die Gelenke. „Die eigene Körperwahrnehmung ist enorm wichtig“, sagt Mund. „Je kraftvoller wir stehen, desto mehr denkt unser Unterbewusstsein: Hey, wir fühlen uns heute stark.“

Der Energieschub

Ein echter Energie-Ankurbler für Körper und Geist seien Krieger-Flows (Flow heißt fließende Bewegung), sagt Mund. Wer nicht nur Positionen halten, sondern diese auch noch im Fluss miteinander verbinden muss, sollte sich konzentrieren. „Und wer sich konzentriert, der hat keine Zeit, um sich in anderen alltäglichen Gedankenkarussells zu verlieren.“ Ein positiver Nebeneffekt, findet die Yogalehrerin.

Der Wachmacher

Morgenmuffel haben ab sofort eine Chance auf einen wachen Start in den Tag. Kati Mund verspricht nämlich, dass Sonnengrüße Wunder wirken können. Der Sonnengruß ist eine dynamische Abfolge von stehenden und gebeugten Haltungen sowie Sequenzen auf dem Boden. „Es müssen gar nicht so viele sein. Für den Anfang reicht es, wenn man drei Sonnengrüße hintereinander macht, das dauert nur wenige Minuten“, motiviert die Gudensberger Yogalehrerin. (Daria Neu)

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