3.Liga: SVG reist zur HSG Osterode/Harz

Fritzlars Trainer Mai freut sich auf Duell mit Ex-Klub

Frank

Fritzlar. Im Kampf um die Meisterschaft in der 3. Liga Ost zählt für die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar bei der HSG Osterode/Harz (So. 16.30 Uhr) nur ein Sieg.

Dabei erwartet die Domstädterinnen eine unangenehme Aufgabe, denn die Gastgeberinnen stecken mitten im Abstiegskampf. „Und sind sehr heimstark“, wie SVG-Trainer Frank Mai weiß. Der 51-Jährige kennt die Niedersächsinnen bestens, wohnt gerade einmal 500 Meter von der Sporthalle in Hattorf entfernt und trainierte die Niedersachsen von 1997 bis 2012. Geschenke im Abstiegskampf darf sein Ex-Verein aber nicht erwarten. „Wir wollen mit einem Sieg einen großen Schritt Richtung Meisterschaft machen“, sagt Mai. Einen Erfolg in Osterode vorausgesetzt, kann die Germania den Titel im folgenden Heimspiel gegen Leipzig II perfekt machen.

Die HSG ist mit der Ex-Rotenburgerin Dominika Tvrdonova und der europacup-erfahrenen Spielmacherin Milica Vlahovic stark besetzt. Beide Rückraumspielerinnen haben zusammen mehr als ein Drittel aller HSG-Treffer erzielt. Daneben ist auf die Ex-Wildungerin Patricia Puskasovo auf Halbrechts zu achten. Und auch im Zusammenspiel mit Kreisläuferin Isabell Marienfeld weiß das Team von Trainer Jens Wilfer zu überzeugen. Mit Erfolgen gegen Blomberg-Lippe II und Bad Salzuflen holte sich die Wilfer-Sieben zuletzt Selbstvertrauen im Abstiegskampf. Zudem haben sich die Niedersächsinnen in der Winterpause mit der tschechischen Torhüterin Anezka Zuzankova verstärkt, die vergangene Saison mit der SG 09 Kirchhof in die 2. Liga aufgestiegen war.

Die SVG-Handballerinnen setzen hingegen erneut auf ihre sichere 6:0-Defensive und die starke Flügelzange mit Lena Dietrich und Lena Kerwin. Steigerungsbedarf besteht hingegen im Angriff, wo Melina Horn, Laura Denecke und Co. zuletzt zu viele Torchancen ausließen.

Besonders aber warnt Mai vor der Stimmung in der Halle. „Osterode hat ein fanatisches Publikum. Die sorgen für richtig Rückenwind von der Tribüne“, warnt der Fritzlarer Übungsleiter: „Es ist deshalb wichtig, gleich konzentriert zu spielen und nicht in Rückstand zu geraten.“ (mgx)

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