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Die gelben Gummitiere waren der Hit – Fritzlarer Entenrennen lockte hunderte Besucher

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Von: Peter Zerhau

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Auf dem Foto sind mehrere Menschen zu sehen.
Das Fritzlarer Entenrennen am Mühlengraben machte den vielen Gästen Spaß: Die Besucher verfolgten gespannt die ankommenden Rennenten. © Peter Zerhau

Es war eine Menge los am Mühlengraben: 1200 Gummienten schwammen im Wasser – und zahlreiche Besucher schauten in Fritzlar zu.

Fritzlar – Wer denkt, ein Entenrennen sei nur etwas für Kinder, der liegt völlig falsch. Bei der dritten Auflage am Mühlengraben am Sonntag war das Entenrennen wieder einmal mehr ein Publikumsmagnet: Über 1200 Gummienten wurden ab 12 Uhr in vier Gruppen von Bürgermeister Hartmut Spogat und Lions-Präsident Roland Hoyer an der Brücke bei den Geismarer Wiesen ins Rennen geschickt.

Von jeder Gruppe kamen die ersten 30 Enten ins Finale. Damit keine am Ufer zurückbleibt, begleiteten sie Klaus Walter und Michael Beutel im Kajak bis zum Ziel.

Während die Minienten einfach ins Wasser gekippt wurden, waren die Startvorbereitungen für die 70-VIP-Enten schwieriger. Einsatzkräfte vom THW-Fritzlar hatten eine Schlauchleitung quer über den Mühlengraben gelegt, dahinter wurden nach und nach die zum Teil sehr schön gestalteten Enten aufgereiht.

An Start und Ziel gab es Unterhaltung durch die Band Neo Orleo und die Gruppe Sempre Samba

Nachdem es Bürgermeister Hartmut Spogat nach dem dritten Versuch gelungen war, sich auf die XXXL-Gummiente zu setzen, um die VIP-Enten zu eskortieren, konnte das Rennen starten.

An Start und Ziel gab es Unterhaltung für die Besucher unter anderem durch die Band Neo Orleo und die Gruppe Sempre Samba, dazu ein großes Angebot an Speisen und Getränken für jeden Geschmack. Mit dabei auch das stark vertretene Team vom Lions Club Fritzlar-Chattengau um seinen neuen Präsiden Roland Hoyer. Für die jungen Besucher gab es auf der Wiese ein vielseitiges Spiel- und Spaßprogramm.

Neben den ganzen Sponsoren, Helferinnen und Helfern um Jutta Schröder-Wagnitz vom Kulturverein, die rund um das Fritzlarer Entenrennen vor, während und nach dem Rennen im Einsatz waren, gehörte auch das Team vom Technischen Hilfswerk aus Fritzlar. Sie waren im Vorfeld der Veranstaltung im Einsatz und bereinigten das Ufer, bauten den Zieleinlauf auf und waren beim Einsetzen der VIP-Ente hilfreich.

Entenrennen in Fritzlar: Ein großes Lob ging an den Lionsclub Fritzlar-Chattengau

Bürgermeister Spogat, der Schirmherr der Veranstaltung war, dankte den vielen Helfern und Mitgliedern der Fritzlarer Vereine von Pro Fritzlar, Kulturverein sowie Jutta Schröder-Wagnitz für die „exzellenten Organisation“. Ein großes Lob ging auch an den Lionsclub Fritzlar-Chattengau, der unter Führung von Präsident Roland Hoyer ein wichtiges Projekt für Kinder und Jugendliche unterstützte.

Roland Hoyer zeigte sich von der erfolgreichen Veranstaltung begeistert: „Wir freuen uns, dass wir mit über 1200 verkauften Enten und über 70 VIP-Enten einen großen Beitrag zum Gelingen des Rennens beitragen können.“

Der soziale Gedanke präge die Arbeit des Lionsclubs, außerdem solle das Entenrennen dauerhaft alle zwei Jahre stattfinden. Die Mitglieder des Lionsclubs seien überwältigt vom großen Zuspruch, betonte Roland Hoyer am Sonntag. (Peter Zerhau)

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