Soroptimisten Fritzlar-Homberg: Frauen wollen sich einmischen

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Der neue Vorstand der Soroptimistinnen in Fritzlar-Homberg: (von links) Birgit Kessler-Vogel (Präsidentin), Maria Reitz (Vizepräsidentin), Dorothea Lederle (stellvertretende Programmdirektorin), Maria Trosse (Programmdirektorin).

Fritzlar-Homberg. Diese Frauen setzen auf die drei Bs: Bewusstmachen, bekennen, bewegen. Das Leitmotto der Soroptimist International (SI) will der Club Fritzlar-Homberg in die Region tragen.

Das neue Vorstandsteam rund um Präsidentin Birgit Kessler-Vogel hat sich für die kommenden zwei Jahre einiges vorgenommen.

„Wir wollen uns stärker in der Region verankern“, sagt Kessler-Vogel. Konkret heißt das Kontakte knüpfen: zu Unternehmen, zu Vereinen und zu möglichen neuen Mitgliederinnen. Dass der Club zwei Standorte im Namen trage, mache es nicht einfacher. Im ersten Jahr soll der Fokus auf Fritzlar liegen, im zweiten auf Homberg.

20 berufstätige Frauen treffen sich jeden zweiten Donnerstag im Monat ab 19.30 Uhr in der Kaiserpfalz in Fritzlar zum Clubtreffen. Jeder Abend hat einen Schwerpunkt. Es geht um aktuelle gesellschaftliche Fragen: Die Frauen setzten sich mit der Flüchtlingskrise ebenso auseinander wie mit den Folgen von Demenz und der frühkindlichen Förderung. „Es ist wie ein Potpourri, alles hat eine Verbindung“, erklärt Kessler-Vogel.

15 000 Euro gespendet 

An größeren Veranstaltungen sind für das kommende Jahr das Kulturhäppchen und die Teilnahme an „Advent in den Höfen“ geplant. Zudem arbeiten die Frauen an einer Benefiz-Veranstaltung, die im Frühjahr über die Bühne gehen soll. Dort sollen Spenden für wohltätige Zwecke gesammelt werden. Denn die Förderung regionaler, nationaler und internationaler Projekte ist eine weitere Säule der Clubarbeit. Seit seiner Gründung vor zehn Jahren hat der Club Fritzlar-Homberg 15 000 Euro aufgebracht.

Hilfe geben 

Um Geld geht es auch bei einem anderen Termin. Die Frauen möchten sich am Equal Pay Day, dem internationalen Aktionstag für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, beteiligen. „Wir wollen nicht nur hinschauen, sondern Frauen Hilfestellungen leisten“, erklärt die Präsidentin.

Überhaupt sei die Möglichkeit, Mädchen und Frauen zu helfen, ein Ansporn. „Wir haben selbst oft Hilfe von anderen bekommen und möchten das gerne weitergeben.“

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