Der Umzug der Patienten steht an

Die neue Intensivstation im Fritzlarer Hospital ist fertig

Neben einem Intensivbett: Leiter der neuen Intensivstation im Fritzlarer Hospital: Dr. Horst Brünner, Chefarzt für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin.
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Leiter der neuen Intensivstation im Fritzlarer Hospital: Dr. Horst Brünner, Chefarzt für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin.

Das Fritzlarer Hospital zum Heiligen Geist hat eine neue Intensivstation. Die Zahl der Beatmungsplätze wurde erhöht.

Die Patienten werden am Dienstag, 1. September, von der alten Intensivstation auf die neue Intensivstation verlegt. Die sternförmig angeordneten Zimmer – ausgehend von der mit Monitoren ausgestatteten Überwachungs- und Koordinationszentrale der Station – im rund 800 Quadratmeter großen ehemaligen OP-Trakt sind frisch renoviert.

Insgesamt wurden in den Bau der neuen Intensivstation 6,6, Millionen Euro investiert. Geleitet wird sie von Dr. Horst Brünner, Chefarzt für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin.

Neue Intensivstation im Fritzlarer Hospital hat 16 Betten

16 Betten stehen für die Patienten bereit, davon sind neun Intensivbetten und sieben IMC-Betten (Intermediate Care). Zwei der Intensivbetten werden als Isolationsplätze für Patienten mit multiresistenten Keimen genutzt. Sie werden vom Personal über ein Schleusenzimmer betreten, in dem die nötigen hygienischen Vorkehrungen getroffen werden, um eine Verbreitung der Keime zu vermeiden. Damit hat sich die Zahl der Plätze im Vergleich zur alten Intensivstation nahezu verdoppelt.

Haben ein großes Projekt gestemmt: von links Karl-Otto Winter, Kuratoriumsvorsitzender, Dr. Sven Ricks, kaufmännischer Geschäftsführer, Barbara Gawliczek, Geschäftsführerin der Stiftung, Dr. Carsten Bismarck, medizinischer Geschäftsführer und Dr. Horst Brünner, Leiter der neuen Intensivstation.

Am Morgen des Umzugstages sollen zuerst die nicht beatmeten Patienten verlegt werden, dazu zählen die IMC-Patienten. Danach werden diejenigen auf die neue Intensivstation gebracht, die ein Transportbeatmungsgerät benötigen. Patienten aller Fachbereiche des Krankenhauses können auf der Intensivstation untergebracht werden. Zur neuen Intensivstation gehören auch ein Sozialraum mit Küchenzeile, ein Arzt- und Pflegebüro, Lagerräume und ein Sanitärbereich.

Mit der neuen Intensivstation im Fritzlarer Hospital wurde die Zahl der Beatmungsplätze erhöht

Mit der modernen Intensiv- und IMC-Station vereint das Fritzlarer Hospital laut medizinischem Geschäftsführer Dr. Carsten Bismarck zwei Bereiche – innovative Versorgung der Patienten und verbesserte Arbeitsbedingungen für das Personal. „Wir haben eine Infrastruktur, die ihresgleichen sucht“, sagt er.

Die Zahl der Beatmungsplätze wird mit der neuen Intensivstation laut deren Leiter Dr. Horst Brünner, Chefarzt für Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, zunächst von vier auf sechs erweitert und könne bei Bedarf auf neun aufgestockt werden. Die Betten sind für das medizinische Personal von allen Seiten gut zu erreichen.

6,6 Millionen Euro wurden investiert. Das Fritzlarer Hospital hat seit 2017 drei weitere Bauprojekte umgesetzt, darunter der Umbau der zentralen Notaufnahme. Auch die Außenhülle des historischen Kreuzganggebäudes wurde saniert und eine neue Angio-Suite, in der Gefäßprobleme behoben werden, eingerichtet. Alle vier Projekte haben zusammen 10,5 Millionen Euro gekostet.

Die neue Intensivstation in Zahlen

1,5 Jahre hat die Bauzeit für die neue Intensivstation gedauert.

2 der 16 Betten sind Isolationsplätze. Sie stehen für Patienten mit multiresistenten Keimen bereit.

6 Beatmungsplätze gibt es im neuen Intensivbereich. Bis zu neun können es werden.

6,6 Millionen Euro wurden in die neuen Intensivstation investiert.

16 Betten zählt die neue Intensivstation – nahezu doppelt so viele wie zuvor. Davon sind neun Intensivbetten und sieben IMC-Betten (Intermediate Care).

25 Kilometer Kabel sind auf der neuen Intensivstation im Fritzlarer Hospital verbaut worden. An jedem Platz gibt es mehr als 20 Steckdosen.

800 Quadratmeter umfasst die Fläche der neuen Intensivstation.

Von Christina Zapf

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