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Suche nach dem besten Buch: Fritzlarer Theatergruppe präsentiert das Stück „Agata 9“

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Eine bedeutsame Rolle bei dem Stück „Agata 9“: Professor Zeilendrechsler, gespielt von Herbert Steinmetz.

Die Fritzlarer Theatergruppe KulT präsentierte am vergangenen Wochenende das Stück „Agata 9“ in der Kulturscheune. 

Mit Hilfe der Maschine „Agata 9“ will Professor Zeilendrechsler, gespielt von Herbert Steinmetz, ein Buch schaffen, das jeden zum Lesen bringt. Sechs Kinder, sechs Jugendliche und sieben Erwachsene boten rund anderthalb Stunden lang fast explosionsartige Spielfreude.

Dafür wurden Haupt- und Nebenbühne und sogar der Treppenzugang genutzt. Fast in rasantem Tempo flogen die einzelnen Szenen vorüber. Da gab es den Dieb, gespielt von Gerhard Schmidt, der immer Pizza backen musste und nie lesen lernte. 

Drei Monate Übung 

Es filmte der Kameramann Elvis Wagnitz die immer hübscher werdende, durchgeknallte Moderatorin Franka Lohrengel. Lebensechter konnte Vater Knutschke, die Rolle übernahm Roland Richberg, nicht dargestellt werden. Dieser Bürger, der sich aufplustert, wenn er vermeintlich ins Fernsehen kommt. Drei Monate lang wurde Woche für Woche geübt. Es gibt keinen Maßstab, was das vor allem für die Kinder und Jugendlichen bedeutet.

Theateraufführung

Zumindest werden sie vermutlich ihr Leben lang die Freude an der Theaterarbeit in Erinnerung behalten. Zum Schluss war die unanständig rülpsende Maschine „Agata 9“ mit den besten Büchern gefüttert worden. Doch was kam heraus? Ein Sammelsurium von Emil-Petterson-Pippi und Bohne Maja.

Die Liste der besten 

Die Titel der echten Bücher standen auf einer langen Liste, die an der Seite hing. Von Menschen geschrieben, sind es eben die Besten. Und hier meldete sich die mit fünf Jahren jüngste Schauspielerin Milly Griesel mit ihrem Zwischenruf, der jedes Mal das Publikum zum Lachen brachte: „Es sind die Allerbesten!“

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