Bis zu acht Ehrenamtliche werden gesucht

Für mehr Sicherheit: So bewirbt man sich für den Freiwilligen Polizeidienst

Für den Freiwilligen Polizeidienst werden Mitarbeiter gesucht. Die Helfer werden unter anderem in Fritzlar, Gudensberg und Bad Wildungen eingesetzt. Wer kann dort mitmachen?

Wie viele Freiwillige werden gesucht?

Fritzlar und Bad Wildungen suchen jeweils acht, Gudensberg vier Ehrenamtliche.

Wer kann Freiwilliger Polizeihelfer werden?

Bewerber sollten mindestens 18 und höchstens 65 Jahre alt sowie gesundheitlich geeignet sein. Sie müssen einen Schulabschluss oder eine abgeschlossene Berufsausbildung nachweisen und die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen. Darüber hinaus sollten sie persönlich für den Polizeidienst geeignet sein und jederzeit für die freiheitliche demokratische Grundordnung eintreten. Bewerber dürfen nicht zu einer Freiheitsstrafe oder einer Geldstrafe von mehr als 89 Tagessätzen verurteilt worden sein.

Wo können sich Interessierte bewerben?

Wer den Dienst in Gudensberg oder Fritzlar übernehmen möchte, kann sich bei der Polizeistation Fritzlar, Schladenweg 31, melden. Auf den Internetseiten www.gudensberg.de und www.fritzlar.de gibt es weitere Informationen sowie den Bewerbungsbogen.

Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

Die Bewerbungen werden gesammelt und geeignete Kandidaten zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen. Polizei und Kommunen treffen gemeinsam die Auswahl.

Wie werden die angehenden Polizeihelfer ausgebildet?

„Die Ausbildung geht über mindestens 50 Stunden“, wie Kriminalpolizei Bodo Briewig sagt. Dabei geht es insbesondere um rechtliche Grundlagen: Was dürfen die Freiwilligen Polizeihelfer und was nicht? Auch Gesprächsführung, das Vermeiden von Konflikten und die Organisation der Polizei sind Themen.

Wann soll der Freiwillige Polizeidienst starten?

Briewig schätzt, dass der Dienst in Fritzlar, Gudensberg und Bad Wildungen „spätestens im Frühjahr“ beginnt. Wann und wo er eingesetzt wird, legen Polizei und Kommunen gemeinsam fest.

Was sind die Aufgaben der Ehrenamtlichen?

Sie sollen in den Städten Präsenz zeigen, die öffentliche Sicherheit und Ordnung beobachten und mit den Bürgern ins Gespräch kommen, um die „Sicherheitslage weiter zu verbessern“, wie es in der Ausschreibung heißt. Die Freiwilligen Polizeihelfer laufen immer zu zweit Streife.

Wie sind die Polizeihelfer ausgestattet?

Die Polizeihelfer erhalten eine Uniform und Warnwesten. Sie tragen Taschenlampe, Pfefferspray, Signalpfeife, Mobiltelefon und Dienstausweis bei sich.

Was bekommen die Ehrenamtlichen für einen Einsatz?

Wer als Freiwilliger Polizeidienst unterwegs ist, übernimmt ein Ehrenamt. Es gibt daher laut Briewig auch keine Entlohnung, sondern eine Aufwandsentschädigung von sieben Euro pro Stunde. Die deckt unter anderem Fahrtkosten und Verpflegung ab. Jeder darf im Monat maximal 25 Dienststunden leisten.

Rubriklistenbild: © dpa Bildfunk

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