Dr. Ulrich Skubella ist zum Fritzlarer Ehrenbürger ernannt worden

So kennen ihn viele: Dr. Ulrich Skubella am Flügel. Foto: Archiv

Fritzlar. Seltene Ehre für Dr. Ulrich Skubella (69): Der frühere Arzt im Fritzlarer Hospital, Pianist und Aktivist ist für sein vielfältiges Engagement zum Fritzlarer Ehrenbürger ernannt worden.

Die Liste seiner Aktivitäten, Initiativen, Anregungen, Ideen für Fritzlar und seine Bewohner, fürs Image, die Kultur, das gesellschaftliche Leben, den Tourismus ist sehr, sehr lang. Dr. Ulrich Skubella, da waren sich die Fritzlarer Stadtverordneten am Donnerstagabend einig, hat sich in außerordentlicher Weise um die Stadt verdient gemacht.

Deshalb stimmten sie einmütig dafür, ihm das Ehrenbürgerrecht zu verleihen. Der offizielle Akt wird im kommenden Frühjahr während einer Sondersitzung des Parlaments vollzogen, sagte Bürgermeister Hartmut Spogat gegenüber der HNA.

Dr. Skubella wird damit der einzige lebende Ehrenbürger der Dom- und Kaiserstadt sein. Letzte Ehrenbürger waren der frühere Stadtpfarrer und Dechant der katholischen Kirchengemeinde, Monsignore Ludwig Vogel (1992 ernannt), und die Ursuline Oberin Angelika Kill (1997 ernannt), beide sind verstorben.

Den Antrag, das Ehrenbürgerrecht zu verleihen, stellten die Fraktion von CDU, FDP und B90/Die Grünen. Dr. Hans-Gerhard Heil (CDU) bezeichnete in seiner Begründung Dr. Ulrich Skubella als „besonders großen Leuchtturm“ unter denjenigen, die sich ehrenamtlich engagieren zum Wohle Fritzlars. Er suche ständig und finde oft das Gute für die Stadt, scheue keine Auseinandersetzung. Mit dem Antrag wolle man Danke sagen für den ganz außergewöhnlichen Einsatz über viele Jahre.

Dr. Skubella habe es trotz mancher Widerstände geschafft, seine Ideen zu verwirklichen, sagte Dr. Richard Gronemeyer (FDP), der seine Beharrlichkeit hervorhob. „Der Mann ist ein Phänomen“, staunte Paul-Jürgen Kaiser (B90/Grüne), der sich fragte, woher er soviel Kreativität und Energie nehme. Es sei toll, dass er geehrt werde.

Skubellas Engagement sei stets kulturell und sozial geprägt gewesen, lobte Gerlinde Draude (SPD). Er habe das Image Fritzlars gerade im kulturellen Bereich deutlich verbessert, sei nie griesgrämig bei Ablehnungen. Sie bezeichnete ihn als „Denker und Visionist“.

Schade fand sie es, dass es keinen gemeinsamen Antrag aller Fraktionen gegeben, man die SPD nicht mit einbezogen habe. Ein Antrag aller hätte auch Skubella besser gefallen.

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