Corona-Einschränkungen bei Fritzlar „Vor dem Dom“

Fünf Tipps: Wie der Besuch von Fritzlar „Vor dem Dom“ perfekt wird

Frau mit Kleid hält einen Stuhl in der Hand vor einem Dom
+
Dem Auftakt für den Kultursommer steht trotz Corona-Einschränkungen nun nichts mehr im Wege: Jutta Schröder-Wagnitz rät, zu den Auftritten einen gemütlichen und leichten Klappstuhl oder – je nach Kategorie – ein bequemes Sitzkissen mitzubringen.

Seit 25 Jahren gibt es das Festival Fritzlar „Vor dem Dom“ im Kultursommer Nordhessen. Doch wenn am Donnerstag das Programm mit der Varietéshow startet, dann wird einiges anders sein als bisher.

Fritzlar - Die Zuschauer müssen sich Klappstühle oder Sitzkissen mitbringen, das Weindorf wird es nicht geben und es gilt Mund- und Nasenschutzpflicht (darf am Sitzplatz abgenommen werden). Silke Bierwirth, Projektmanagerin des Kultursommers Nordhessen und Jutta Schröder-Wagnitz, Vorsitzende des Fritzlarer Kulturvereins, geben fünf Tipps, wie Fritzlar „Vor dem Dom“ trotz der Corona-Einschränkungen dennoch zu einem schönen Erlebnis werden kann.

1. Die Sitzgelegenheit: Je nach gebuchtem Areal müssen sich die Besucher entweder Klappstuhl oder Sitzkissen mitbringen. „Da könnte man darauf achten, dass der Stuhl und das Kissen bequem sind“, sagt Schröder-Wagnitz. „Aber bitte nicht gleich mit Bollerwagen und Vollausstattung anreisen“, sagt Silke Bierwirth. Das gebe der Platz auf dem Veranstaltungsgelände nicht her. Und sie rät zudem zu Stühlen, die man zusammenklappen und über die Schulter hängen kann. „Also leichte Klappstühle, denn der Weg vom Parkplatz bis zum Domplatz muss ja auch bewältigt werden.“ Wer da zum schweren Terrassenstuhl greift, habe einiges zu schleppen. Anders als ursprünglich geplant, werde die Tribüne wieder aufgebaut – dafür sollten Sitzkissen mitgebracht werden.

2. Der Genuss: Der findet bei „Vor dem Dom“ nicht nur auf der Bühne statt, sondern durchaus auch im Weindorf. Dort gab es immer Köstlichkeiten wie italienische Spezialitäten und verschiedene Getränke. Oft kamen die Besucher schon weit vor Veranstaltungsbeginn, um im Weindorf den Abend einzuläuten. Doch in diesem Jahr wird das nicht möglich sein – die Auflagen, vor allem die Abstandsregeln, wären coronabedingt kaum einzuhalten gewesen, heißt es. „Natürlich kann sich jeder Besucher selbst eine Kleinigkeit zu essen mitbringen“, sagt Schröder-Wagnitz. Aber: Da es je zwei Veranstaltungen pro Abend gibt und diese nur eine Stunde dauerten, ließe es sich diese Zeit gut aushalten, ohne etwas zu essen. „Ein Getränk, ganz egal, ob Wasser oder Wein, können sich die Gäste auch gerne mitbringen. Das ist doch klar“, sagt Bierwirth. Jutta Schröder-Wagnitz hat noch einen Tipp für den Ausklang: Die Dom-Lounge von Marco Introvigne, gleich in der Nähe des Domplatzes, stehe für die Gäste bereit. Auch die Gastronomie am Marktplatz habe geöffnet – auch die Weinstiege, die sonst das Weindorf belieferte.

3. Die Deko: Sie ist ein Markenzeichen für das Festival im Festival: die Sonnenblume. Auf den Tischen des Weindorfes, als Bühnendekoration und auch als Deko im Publikumsbereich machen die gelben Pflanzen immer einiges her. So auch in diesem Jahr. Man kann die schöne Atmosphäre zwischen Dom und Rathaus also auf sich wirken lassen.

4. Der Einlass: „Einlass nur mit neuem Ticket. Alte Tickets müssen umgetauscht werden, sonst kommt man nicht zur Veranstaltung“, betont Silke Bierwirth. Denn auf den alten Karten seien noch andere Platzeinteilungen vermerkt. Wichtig sei, dass man die Tickets dort umtausche, wo man sie gekauft habe. Einlass sei dann 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn – 18.30 Uhr oder 20.30 Uhr.

5. Die Organisation: Damit der Einlass ohne größere Verzögerungen abläuft, sollte man vorab den Registrierungsbogen ausfüllen und mitbringen, den es auf der Homepage des Kultursommers gibt. Und: Es gilt Mund- und Nasenschutzpflicht. „Der Schutz darf erst am Sitzplatz abgenommen werden“, so Bierwirth.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.