Zweiter Katholikentag am 21. September

Für mehr Würze im Glauben: Zweiter Katholikentag an Fritzlarer Ursulinenschule

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Salz ist das Motto: Pastoralreferentin Andrea Koucky und Pfarrer Peter Göb organisieren mit ihrem Team den zweiten Katholikentag im Pastoralverbund. 

Für immer mehr Menschen ist der Glaube nur noch Nebensache. Das will der Pastoralverbund St. Brigida Schwalm-Eder-Fulda änder - mit  Workshops, Vorträge und Begegnungen beim Katholikentag.

Die Kirchenbänke werden auch im Schwalm-Eder-Kreis tendenziell immer leerer. Wo der christliche Glaube vor einigen Jahrzehnten noch fest im Alltag integriert war, spielt er heute für viele nur noch eine Nebenrolle. Um wieder mehr Menschen auf den Geschmack zu bringen, veranstaltet der Pastoralverbund St. Brigida Schwalm-Eder-Fulda unter dem Motto „Wieder salzig“ den zweiten Katholikentag.

Die Besucher erwartet am Samstag, 21. September, ab 9.30 Uhr in der Fritzlarer Ursulinenschule ein ganzer Tag voller Workshops, Vorträge und Begegnungen. Denn laut Pfarrer Peter Göb geht es eben vor allem darum, sich einander zu begegnen. „Im christlichen Glauben zählt das Miteinander, das aufeinander Acht geben.“ Viele Menschen seien heutzutage größtenteils auf sich selbst fokussiert.

Der Katholikentag soll Gelegenheit geben, über die Stadt- und Gemeindegrenzen hinweg miteinander ins Gespräch zu kommen, Zeit miteinander zu verbringen und interessante neue Einblicke zu bekommen, bestätigt auch Pastoralreferentin Andrea Koucky.

Der Erfurter Bischof Dr. Joachim Wanke wird den Katholikentag mit einem Vortrag über die Herausforderungen des heutigen Christseins eröffnen.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen beginnt dann ab 14 Uhr der Markt der Möglichkeiten mit verschiedenen Workshops.

Bereits im vergangenen Jahr sei der erste Katholikentag gut angenommen worden, sagen die Organisatoren. Diesmal dreht sich alles um das Thema Salz. In den Klassenräumen und in der Klosterkirche können die Besucher unter anderem beim Basteln von Salz-Kristall-Windlichtern, im Kreativ-Workshop „Salzteig“ und beim Töpfern von Salzgefäßen ausprobieren.

Aber auch andere aktuelle Themen stehen beim Katholikentag auf dem Plan: Wie lebe ich meine Berufung? Warum ist eine Patientenverfügung so wichtig? Welchen Platz hat Religion in einer digitalen Welt? Diese Fragen werden in den Vorträgen geklärt.

Nach einer Kaffee- und Kuchenpause findet anschließend ab 15.45 Uhr ein Gespräch mit dem Fuldaer Bischof Dr. Michael Gerber statt. Bei einer Eucharistiefeier ab 18 Uhr im Fritzlarer Dom lassen die Veranstalter den Tag ausklingen.

Pfarrer Göb betont: „Früher war längst nicht alles besser. Viele Menschen haben sich mit dem Glauben beschäftigt, weil sie es mussten.“ Wer sich heute dem christlichen Glauben widme, der tue es meistens aus freiem Willen – und das sei eine gute Entwicklung. Auch beim Katholikentag soll alles frei sein. „Besucher können den ganzen Tag kommen oder nur einzelne Angebote wahrnehmen“, sagt Koucky.

Weitere Infos zu den Workshops und zur Anmeldung gibt es unter katholikentag-pastoralverbund.de

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