Feuerwerk der guten Laune

Haare über den Highheels: Vier Stunden Programm beim CCH Haddamar

Sorgten immer wieder für Lachsalven beim Büttenabend des CCH Haddamar: Cornelia Loch und Hiltrud Rebentisch als Roy Black und Anita.

Haddamar. Karneval kann so schön sein, vorausgesetzt, man versteht sich auf die richtige Mischung.

Am Wochenende zeigten die Männer und Frauen vom Carneval Club Haddamar (CCH), wie man seine Gäste bestens unterhält. Gute vier Stunden brannten sie ein Feuerwerk der guten Laune ab und präsentierten Gardetänze, Sketche und Büttenreden.

Zuvor hatten die Halmerschen Tollitäten, Gaby II. und Holger I. ihre Untertanen begrüßt und auch das Fritzlarer Stadtprinzenpaar, Marco I. und Caterina I., machten seine Aufwartung.

„Ich wollt‘ ich wär‘ ein Elferrat und hätt‘ ne bunte Kapp‘, dann würd‘ ich heute hier nicht steh‘n und quäl‘ mir einen ab“, reimte Burkhard Bräutigam in seiner Büttenrede. Nicht von der CCH-Bühne wegzudenken ist das CCH-Urgestein Manfred Wicke. Mit 68 Jahren stackste er im scharfen Minirock und in knallroten Highheels über die Bühne und gab Anekdoten und Schnorren zum Besten. Über sich selbst sagte er, dass er zwar keine Pfirsichhaut mehr habe wie eine 19-Jährige, dafür eher eine Haut wie ein 19-jähriger Pfirsich.

Büttenabend des CCH Haddamar

Mit der Hitparade packten die Kichererbsen der Halmerschen Narren einen alten Klassiker aus der deutschen Fernsehgeschichte aus. Mit dabei unter anderem Vadder Abraham mit Riesenschlümpfen, dazu wurden Rex Gildo und Roy Black mit Anita wieder zu Leben erweckt.

Lachen ist garantiert bei den Halmerschen Dränendieren. Inzwischen auch in die Jahre gekommen, erzählten sie, wie sie sich im Seniorenheim die Zeit vertreiben. Zum Beispiel mit sieben Personen und sechs Zahnprothesen wird die Reise nach Jerusalem gespielt. Für die Optik am Abend sorgten die jungen Damen der Prinzengarde und mit viel Sprungkraft Einzelmariechen Janina Römer. Sie katapultierte sich unter anderem mit einem Spagat über einen Meter in die Luft und schien zu schweben.

Den Schlusspunkt setzte das Männerballett mit einer James-Bond-Parodie, bei der das Bondgirl Klaus Wissemann mit seinen gazellenhaften Beinen auffiel: Nicht so lang aber so behaart.

Von Peter Zerhau

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