Corasna Festival

In Geismar laufen die Vorbereitungen für das Festival Corasna

Schraube für Schraube geht die Arbeit voran: Auf dem Gelände des Rock-am-Stück-Festivals laufen die Vorbereitungen für die Ersatzveranstaltung Corasna. Mike Altenbrand, Carsten Hasch und Tonja Euhus (von links) helfen dabei.
+
Schraube für Schraube geht die Arbeit voran: Auf dem Gelände des Rock-am-Stück-Festivals laufen die Vorbereitungen für die Ersatzveranstaltung Corasna. Mike Altenbrand, Carsten Hasch und Tonja Euhus (von links) helfen dabei.

Trotz der coronabedingten Absagen von „Rock am Stück“ im vergangenen und in diesem Jahr besonders viel Tatkraft von den Organisatoren und ihren Helfern gefordert.

Fritzlar – Jede Menge zu tun hat das Team von „Rock am Stück“ immer vor dem Festival. Schließlich hat es sich mittlerweile zum größten Musikfestival im Landkreis gemausert. Allerdings ist trotz der coronabedingten Absagen von „Rock am Stück“ im vergangenen und in diesem Jahr besonders viel Tatkraft von den Organisatoren und ihren Helfern gefordert. Grund dafür: Für die kleinere, coronakonforme Alternative zum Festival, Corasna-Tage vom 15. bis 18. Juli, müssen sie in Handarbeit 260 Logen für die Zuschauer bauen – und nicht nur das.

Corasna in Zahlen:

2 Mal in Folge wollte man das Festival „Rock am Stück“ nicht ersatzlos ausfallen lassen. Ein Grund dafür war ein Anblick, der die Festival-Macher bis ins Mark traf: Denn nur ein einsamer Hund war 2020 auf dem Festivalgelände unterwegs – pandemiebedingt war das verwaist. Keine Fans, keine Bands. Jack, der Hofhund der Gastgeber-Familie Keßler gilt als V.I.D. – Very Important Dog – des Geismarer Festivals. „Diesen traurigen Anblick wollten wir nicht nochmal erleben und beschlossen, 2021 eine zu den aktuellen Gegebenheiten passende Live-Alternative zu bieten – das Corasna“, sagt Michael Döring, vom „Rock am Stück“-Team.

Festival-Hund: Jack, der Hofhund von Familie Keßler.

3 Hauptbands stehen: bei Corasna vom 15. bis 18. Juli auf der Open-Air-Bühne am Geismarer Lohrberg: „Eisbrecher“ (Neue Deutsche Härte) machen am Donnerstag den Anfang, „Fury in the Slaughterhouse“ (Rock/Pop) sind am Freitag und Samstag gleich zwei Tage zu Gast und am Sonntag wollen „Hämatom“ (Akustik-Metal), zeigen, wie cool ihre akustische Seite klingt.

4 Stunden Live-Programm erwartet die Zuschauer bei Corasna. „Zu den Hauptbands kommen pro Tag noch zwei bis drei Supportbands hinzu“, erklärt Döring.

6 Personen können maximal in einer Loge sitzen – natürlich ist auch genug Platz zum Stehen, Tanzen und Spaß haben. „Man kann also mit seinen Freunden eine richtig gute Konzertzeit bei uns verbringen“, so Döring, dessen Vorfreude riesig ist.

21 Quadratmeter groß ist das LED-Board mitten auf dem Gelände. So soll allen Besuchern ein richtig guter Blick auf die Bühne geboten werden.

26 Getränke- und Gastro-Teams bedienen die Besucher mit kühlen Getränken und Essen direkt an der Loge. „Bargeld nicht vergessen, eine Kartenzahlung ist auf dem Gelände leider nicht möglich“, sagt Döring.

80 Kubikmeter Holz aus dem Geismarer Wald wurde für die Veranstaltung verbaut.

200 Kilowatt Power hat die Beschallungsanlage. „So bekommt jeder auf dem Gelände das druckvolle Live-Erlebnis zu spüren, egal wo seine Loge steht“, verspricht Döring.

260 Logen stehen während der Corasna-Tage auf dem Gelände. „Sicherheit rockt: alle Logen haben ausreichend Abstand zu den Nachbar-Logen – seitlich 1,5 Meter und nach vorne und hinten jeweils drei Meter.“

369 Tage wird es nach Corasna dauern, bis am 21. Juli 2022 mit „Rock am Stück“ Normalität auf das Festivalgelände zurückkehren wird, hoffen die Veranstalter. „Es wäre toll, wenn dann wieder Fans, Bands, Freunde und die Crew ihr gewohntes RaS Open-Air-Festival feiern könnten“, sagt Döring.

800 ehrenamtliche Arbeitsstunden stecken in der seit Anfang Mai laufenden Vorbereitung, um das Festivalgelände durch Logen für die Besucher coronokonform zu gestalten.

3500 Schrauben stecken im Holz der Logen. Fest steht schon jetzt, bei so viel Arbeitseinsatz bleibt keine Schraube locker. (Maja Yüce)

Termine: Corasna

Donnerstag, 15. Juli.: Eisbrecher; Freitag, 16. Juli: Fury in the Slaughterhouse; Samstag, 17. Juli: Fury in the Slaughterhouse (Ausverkauft); Sonntag, 18. Juli: Hämatom.

Vorverkauf: eventim.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.