Mit dem Ergebnis zufrieden

Internationales Schüler-Projekt: App für junge Touristen

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Alle zusammen: Schüler und Lehrer aus Skoghall (Schweden), Breslau (Polen), Montijo (Spanien), Zonguldak (Türkei) und Fritzlar bei der ersten internationalen Konferenz an der Ursulinenschule.  

Fritzlar. Schüler aus Schweden, Spanien, Polen, der Türkei und der Fritzlarer Ursulinenschule haben in einer vierseitigen Broschüre touristische Angebote für Jugendliche in Nordhessen vorgestellt.

Eine Woche lang waren 25 Schüler und Lehrer, die für zwei Jahre an ihrem Erasmus-Projekt „Young Tourism“ arbeiten, in Fritzlar zu Gast. Zusammen mit ihren deutschen Partnern machten sich die Jugendlichen mit den touristischen Angeboten für ihre Altersgruppe in Nordhessen vertraut. Der Schwerpunkt lag auf einem Tourismus, der so weit wie möglich umweltverträglich und nachhaltig ist.

Einblick ins Management 

Einblicke in das Tourismusmanagement erhielten die Schüler durch die Kooperation mit einer Niedensteiner Marketing-Agentur sowie den Tourismusbüros in Fritzlar, Bad Emstal und Kassel. Dass Unesco-Naturerbe-Stätten wie der Bergpark Wilhelmshöhe und der Nationalpark Kellerwald-Edersee nicht nur für Erwachsene interessant sind, erfuhren sie beim Geocaching und vom Museumsdienst Kassel sowie der Wildnisschule am Edersee. In Bad Emstal lösten die Jugendlichen einen Mordfall während einer „Krimiwanderung“. In Fritzlar wandelten sie auf den Spuren des Mittelalters, allerdings unter erschwerten Bedingungen: Sie waren während einer Rallye mit einem Seil verbunden und mussten mit den Fritzlarern ins Gespräch kommen, um Aufgaben zu lösen.

Alle Erlebnisse flossen in das Endprodukt, eine englischsprachige Tourismus-Broschüre ein, die demnächst auch in den örtlichen Tourismusbüros ausliegen wird. Bei der Abschieds-Party übergaben die Ursulinenschüler in Anlehnung an das Olympische Feuer eine „Erasmus-Fackel“ an die schwedischen Schüler aus Skoghall (zwischen Göteborg und Stockholm): Im Mai treffen sich dort Delegationen aus den fünf Partnerschulen, um weiter an ihrem europäischen Reiseführer für Jugendliche zu arbeiten.

Bis zum Sommer nächsten Jahres finden noch vier weitere Projekttreffen in den Partnerschulen statt, an deren Ende eine Web-App stehen soll.

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