Stadtpark statt Solarpark

Investor für Photovoltaikanlage an Kasseler Warte ist abgesprungen

Erholungsgebiet: An der Kasseler Warte sind Spazierwege und ein Radweg geplant. Archivfoto: Berger

Fritzlar. Aus einem Photovoltaikpark entlang der Autobahn A49 auf dem ehemaligen Standortübungsplatz an der Kasseler Warte wird nichts.

Grund dafür ist laut Bürgermeister Hartmut Spogat die gesunkene Einspeisevergütung. Diese hätte das Projekt für den Investor nicht mehr lukrativ erscheinen lassen. Daher sei die SEA GmbH abgesprungen.

Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) will nun, dass sich dort ein Wald entwickelt. Insgesamt betreffe das etwa 35 Hektar der bestehenden Fläche von 73 Hektar. Die Stadtverordneten haben sich in ihrer Sitzung dafür entschieden, dass das restliche Gelände zum Naherholungsgebiet - eine Art Park in der Nähe zur Stadt - werden soll.

Dafür soll die Anlage des ehemaligen geophysikalischen Messzuges vollständig zurückgebaut und in einen natürlichen Zustand zurückgeführt werden. Außerdem soll der bestehende Lärmschutzwall östlich des Wohngebietes Roter Rain III im Bereich des ehemaligen Standortübungsplatzes verlängert werden.

Und weitere Wege sollen entstehen: „Insbesondere für die Freizeitnutzung der Anwohner des Baugebietes“, erklärt Spogat im HNA-Gespräch. Dabei soll auch ein Radweg entstehen - im Bereich des Wohngebietes „Bei der Möllricher Warte“ zur Anbindung des ehemaligen Standortübungsplatzes an die Landesstraße 3150 im Nordwesten des Geländes.

Von Maja Yüce

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