Landgericht Kassel

Mordprozess um falsche Ärztin aus Kassel: Pfleger sollen sich vehement beschwert haben

Im Prozess um die falsche Ärztin Meike S. gibt es einen Berg an Akten, der dabei helfen soll, die Wahrheit über die Taten der Angeklagten herauszufinden.
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Im Prozess um die falsche Ärztin Meike S. gibt es einen Berg an Akten, der dabei helfen soll, die Wahrheit über die Taten der Angeklagten herauszufinden.

Der Prozess um die falsche Ärztin Meike S. aus Kassel geht weiter. Die Angeklagte soll bei ihrer Arbeit unter anderem durch Nervosität aufgefallen sein.

Update vom Samstag, 13.02.2021, 10.50 Uhr: Die fast fünf Stunden lange Zeugenaussage eines Ermittlungsleiters der Polizeidirektion Schwalm-Eder bestimmte den ersten Teil des vierten Verhandlungstages im Prozess um die falsche Ärztin Meike S. Noch immer ist die sechste große Strafkammer des Landgerichts Kassel auf der Suche nach Antworten auf die Frage: Hat die Angeklagte, die zwischen 2015 und 2018 im Fritzlarer Hospital tätig war, billigend in Kauf genommen, dass fünf Menschen durch ihr fehlerhaftes Handeln sterben und weitere sieben Patienten Schäden davontragen? Kurz gefragt: Ist sie eine Mörderin?

Während die vergangenen Zeugenaussagen allesamt darauf hindeuteten, dass niemand an den medizinischen Fähigkeiten der heute 50-Jährigen gezweifelt habe, sie vielmehr durch übermäßiges Engagement geglänzt haben soll, war am Freitag erstmals konkret die Rede von Beschwerden. Am zweiten Verhandlungstag hatte die Geschäftsleitung noch betont, im Haus seien keinerlei Unzufriedenheiten über das Wirken der Angeklagten, die damals als Assistenzärztin unter anderem in der Anästhesie arbeitete, bekannt gewesen.

Laut den Ermittlungen des Zeugen, der als Leiter sowohl die Durchsuchung des Hospitals als auch die Fahrt der Angeklagten zur JVA Kassel begleitet hatte, soll es jedoch vehemente Beschwerden aus den Reihen des Pflegepersonals der Klinik gegeben haben. „Schriftverkehr gab es nach unserem Ermittlungsstand aber nicht.“ Vielmehr sollen die mutmaßlichen Probleme mündlich besprochen worden seien. Manche Pflegekräfte sollen ob des fehlerhaften Handelns der heute 50-Jährigen über Kündigungen nachgedacht haben, da sie die Situation nicht mehr ausgehalten haben sollen.

Landgericht Kassel: Falsche Ärztin soll durch „Zittern und Nervosität“ aufgefallen sein

„Unsere Ermittlungen haben ergeben, dass die Angeklagte früh eigenständig Narkosen durchführen durfte“, so der Polizeibeamte. Dort soll Meike S. laut Teilen des damaligen Pflegepersonals durch „massive Unsicherheiten, Zittern und Nervosität“ aufgefallen sein. Daraufhin habe die Polizei zahlreiche Sterbefälle, die in irgendeiner Form mit dem Kürzel der damaligen Meike W. zusammenhingen, genauer untersucht.

Intensive Nachfragen gab es am Freitag seitens der Verteidigung. Rechtsanwalt Dr. Sven Schoeller stellte die Richtigkeit der OP-Pläne – sie waren die Basis, auf die sich die Ermittlungen der Polizei stützten – im Fritzlarer Hospital infrage. Widersprüche gäbe es zwischen unterschiedlichen Plänen. Verschiedene Unterschriftstypen derselben Person seien an mehreren Stellen zu finden. Unterschiedliche Listen gäben unterschiedliche Auskünfte über die Anästhesie-Besetzung innerhalb der Operationen – unter anderem auch in einem Fall, in dem die Arbeit der Angeklagten zum Tod eines Patienten geführt haben soll. „Weist die Tabelle vermutlich nicht das aus, was Tatsache ist?“ Schoeller stellt das gesamte Beweiskonstrukt so infrage.

Vierter Prozesstag in Kassel: Mutmaßlicher Komplize sei inzwischen verstorben

Detailliert thematisiert wurde am vierten Prozesstag zudem die gefälschte Approbationsurkunde der Angeklagten. Die Ermittlungen ergeben: Erstmals sei das Landeswappen Rheinland-Pfalz am 23. April 2015 gegen 9 Uhr auf dem Computer der heute 50-Jährigen heruntergeladen worden. Der Download der falschen Urkunde als Word-Dokument folgte gegen 11.30 Uhr. Offenbar sei das Dokument also von Meike S. selbst zusammengestellt worden, sagte der Polizist.

Schleierhafte Erkenntnisse gebe es noch immer um den besagten Bekannten, der ihr bei der Urkundenerstellung geholfen haben und sie in diesem Zusammenhang in mehreren Fällen bedroht haben soll. Er sei überdies inzwischen gestorben. Im HNA-Gespräch äußert sich Carsten Drastik, Rechtsanwalt der Nebenklägerin, zum Prozess. Die Verteidigung baue auf Widerlegung der Vorsatzfrage im Fall Meike S. Mordvorsatz müsse aber nicht immer eine originäre böse Absicht enthalten. „Es reicht, wenn jemand den Tod von Menschen billigend in Kauf nimmt“, betont Drastik. Dies nenne man Eventualvorsatz. Er sagt, die Angeklagte hätte im Laufe der Zeit merken müssen, dass sie nicht in der Lage sei, das hohe Risiko bei den Operationen zu beherrschen.

Mordprozess um falsche Ärztin aus Kassel: Wohnung wurde mehrmals durchsucht

Update vom Mittwoch, 10.02.2021, 11.48 Uhr: Vor allem die Durchsuchungen ihrer Wohnung stehen am dritten Prozesstag gegen die mutmaßlich falsche Narkoseärztin Meike S. im Mittelpunkt der Verhandlung vor dem Kasseler Landgericht. Die heute 50-Jährige muss sich wegen mehrfachen Mordes, versuchten Mordes und weiterer Vergehen verantworten. Die Angeklagte hatte zwischen 2015 und 2018 im Hospital zum Heiligen Geist in Fritzlar als Assistenzärztin gearbeitet – unter andere in der Anästhesie. Das allerdings ohne Ärztin zu sein. In insgesamt 16 Fällen soll es zu Behandlungsfehlern gekommen sein, wirft ihr die Staatsanwaltschaft vor.

Zwei Polizisten, die an der Wohnungsdurchsuchung bei Meike S., die damals noch Meike W. hieß, beteiligt waren, sagten am Mittwochmorgen aus. Eine erste Durchsuchung gab es demnach im Januar 2019 in Kiel. Grund dafür war die Selbstanzeige wegen Anstellungsbetrugs der Angeklagten. Diese ging damals einher mit einer Anzeige der Landesärztekammer Hessen. Bei einem Mitgliedschaftswechsel der Ärztekammer von Hessen nach Schleswig-Holstein waren Mitarbeitern Fehler in der Approbationsurkunde aufgefallen.

Langericht Kassel: Meike S. erzählte bei polizeilichen Durchsuchungen von psychischen Problemen

Bei der ersten Durchsuchung habe Meike S. sehr aufgelöst reagiert, erinnerte sich einer der Beamten. Damals habe man nach Beweisen für die Urkundenfälschungen gesucht und Kopien auf dem Rechner der Angeklagten entdeckt. Außerdem habe sie Internetseiten geöffnet gehabt, auf denen es um Tipps für erfolgreiches und sicheres Auftreten gegangen sei und auch Seiten mit Informationen über medizinische Belange habe sie als Tabs gespeichert gehabt.

Bei der zweiten Durchsuchung im Oktober 2019 sei Meike S. deutlich gefasster gewesen. Damals wurde sie auch festgenommen – sie sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Wie sie an die Urkunden gelangt sei, habe sie nicht ausgesagt, so die Polizisten. Aber: Sie habe damals gesagt, dass ihr ein Bekannter aus Hess. Lichtenau bei der Erstellung geholfen habe. Dieser habe sie dann später auch bedroht, soll Meike S. erzählt haben. Außerdem habe sie den Polizisten auch davon berichtet, dass sie unter psychischen Problemen leide und in Behandlung sei.

Insgesamt sollten am dritten Verhandlungstag acht Zeugen gehört werden, doch aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse reisten vier Zeugen nicht an. 

Mordprozess um falsche Ärztin aus Kassel: Das wissen wir bislang über Meike S.

Erstmeldung vom Dienstag, 09.02.2021, 11.40 Uhr: Fritzlar – Am Mittwoch (10.02.2021) geht der Prozess um die falsche Ärztin Meike S. aus Kassel in die nächste Runde. Es folgen weitere elf Prozesstage. Noch scheint es sich bei dem Fall um ein Puzzle mit vielen Teilen zu handeln. Was wir bisher wissen – Fragen und Antworten.

Nach den ersten zwei Verhandlungstagen ist klar: Die Verteidigung der Angeklagten, der unter anderem von der Staatsanwaltschaft Mord in fünf Fällen vorgeworfen wird, weist jeden Verdacht vorsätzlichen Handelns zurück. Die Geschäftsführung des Hospitals in Fritzlar, der Arbeitsplatz der falschen Ärztin von 2015 bis 2018, kam bereits als Zeugin zu Wort.

Wie ist Meike S. an Doktortitel und Approbation gekommen?

Laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft soll es sich bei der Approbation von Meike S. um eine „Totalfälschung“ handeln. Sie habe die Urkunde aus dem Internet kopiert, diese sei ursprünglich von der Landesanstalt für Soziales und Jugend Rheinland-Pfalz für einen spanischen Arzt erstellt worden, das ergaben die Ermittlungen. Ihre Approbationsurkunde wurde schließlich von der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz ausgestellt. Mit dieser Urkunde sei sie Mitglied der Landesärztekammer Hessen geworden.

Was hat es mit dem zweiten Doktortitel auf sich?

Den zweiten Doktortitel, den Meike S. führte, soll sie online über die Prixton Church and University in Miami in Florida erworben haben. Online werden dort Professoren- und Doktortitel zum Kauf angeboten. Wie HNA-Recherchen ergaben, gibt es die Titel bereits ab 35 Euro inklusive Laminierung und Versand. In Amerika ist es Kirchen erlaubt, kirchliche Ehrendoktortitel – keine akademischen Grade – zu vergeben. Gegenüber Kollegen soll Meike S. behauptet haben, sie habe im Bereich Pathologie promoviert.

Wo wurde sie verhaftet?

Meike S. hat sich laut eines Polizisten, der in der für den Fall gegründeten Arbeitsgruppe Medicus arbeitet und beim Prozessauftakt als Zeuge geladen war, zum Zeitpunkt der Klinik-Durchsuchung im Oktober 2019 in einer Wohnung aufgehalten – und zwar allein ohne ihren Ehemann. Dieser habe ausgesagt, nicht Bescheid gewusst zu haben, wo sie sich aufhielt, so der Beamte. Vorgefunden worden sei Meike S. schlafend in einer „recht spärlich eingerichteten Wohnung“ in Kassel.

Was weiß man über die Patienten, die von ihren fehlerhaften Behandlungen betroffen gewesen sein sollen?

In fünf Fällen seien Patienten – zwei Männer im Alter von 58 und 80 Jahren und drei Frauen im Alter von 77, 81 und 86 Jahren – aufgrund der falschen Behandlung gestorben. In weiteren sieben Fällen sollen die Betäubungen zu Folgeschäden geführt haben. Vorwiegend waren es also ältere erwachsene Patienten, die nach den Behandlungen der falschen Ärztin Folgeschäden erlitten haben sollen. Aber auch ein 17-jähriger Patient soll im Mai 2017 von Meike S. narkotisiert worden sein, woraufhin es anschließend zu größeren gesundheitlichen Problemen gekommen sein soll. Vorgeworfen wird eine falsche Intubation mit einem darauffolgenden Aufenthalt auf der Intensivstation.

Was hat es mit dem Namen Michael S. auf sich?

Die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung fragten bei den bisherigen Prozesstagen einige Zeugen immer wieder nach einem Michael S. Dieser soll laut Staatsanwaltschaft Beschwerden über die Arbeit von Meike S. bei der Geschäftsführung hinterlassen haben. Die Beteiligten des Fritzlarer Hospitals bestätigten dies nicht bei ihren Anhörungen. Vielmehr hieß es: Es seien keine Beschwerden über Meike S. eingegangen.

Wer ist der Sachverständige, der die Prozesstage von Beginn an verfolgt?

Seit Prozessbeginn ist Dr. Georg Stolpmann als Sachverständiger anwesend und kümmert sich um das Erstellen eines psychiatrischen Gutachtens. Er ist ein Göttinger Arzt für forensische Psychiatrie und Psychotherapie.

Wie soll es zu den Todesfällen gekommen sein?

Bei fünf Patienten, die nach einem Eingriff im Hospital zum Heiligen Geist starben, soll deren Tod kausal mit Fehlern der falschen Narkoseärztin zusammenhängen, so die Staatsanwaltschaft. Unter anderem habe Meike S. 2016 während der Operationen bei einem Patienten einen zu niedrigen Blutdruck und über drei Stunden einen kritischen Sauerstoffmangel übersehen. So habe sie die nötige Beatmung unterlassen. In drei weiteren Fällen (2017) habe sie die Narkosemedikamente fehlerhaft dosiert, sodass es zu Multiorganversagen und in der Folge zum Tod der Patienten gekommen sei. Immer wieder hielt Staatsanwältin Josephine Köpf der Angeklagten eine zu zögerliche Behandlung vor. Ihr Fazit: „Durch korrekte Behandlung hätten die Todesfälle verhindert werden können.“

Und was soll bei den anderen Operationen schiefgelaufen sein?

In sieben Fällen soll es durch „vermeidbare Fehler“ bei der Narkose zu schwerwiegenden Gesundheitsschäden gekommen sein, so die Staatsanwaltschaft. Von Organschäden an Herz, Niere, Leber und Gehirn war die Rede. Allesamt sollen sie ebenfalls durch Narkosefehler verursacht worden sein.

Was sagt Meike S. zu den Vorwürfen?

Meike S. hat bislang während der Verhandlung nichts gesagt und wird es wahrscheinlich auch im Laufe des Prozesses nicht. Seine Mandantin werde sich nicht äußern, so Verteidiger Dr. Sven Schoeller. Er spricht in ihrem Namen und betont, dass der Prozess wohl zweifelsfrei ergeben werde, dass seine Mandantin als falsche Ärztin tätig war. Dass der Prozess aber wohl nicht ergeben werde, dass Meike S. eine mehrfache Mörderin ist. „Diesen Vorwurf wird die Beweisaufnahme nicht bestätigen“, so Schoeller. Grund dafür: Er geht davon aus, dass das Gericht nicht zu dem Urteil gelangen werde, dass sie mit Vorsatz getötet habe. Denn Meike S. habe auf ihre Fähigkeiten vertraut und darauf, dass die Patienten nicht sterben. Sie habe in anderthalb Jahren 500 Operationen als Anästhesistin übernommen. „Beim ersten Todesfall hatte sie bereits 80 Operationen absolviert.“ Ihre Kollegen am Hospital zum Heiligen Geist – darunter auch Fachärzte – hätten keine Fehler gemeldet. Es habe auch keine Beschwerde über sie gegeben.

Soll die Angeklagte noch mehr gefälscht haben?

Ja, nicht nur ihre Approbation soll sie gefälscht haben, auch sei davon auszugehen, dass Meike S. keine ausgebildete Osteopathin ist, so der Polizist der AG Medicus. Auch bei diesen Urkunden handele es sich sehr wahrscheinlich um Fälschungen, sagte er während seiner Vernehmung.

Welche Berufe und Qualifikationen will Meike S. gehabt haben?

Fast anderthalb Stunden las Richter Volker Mütze aus einem der Beweismittelordner vor. Darin enthalten: Lebensläufe und Bewerbungen von Meike S.. Darin beschreibt sie sich mal als in Glasgow und Potsdam ausgebildete Osteopathin, die zehn Jahre eine eigene Praxis betrieben und vier Mitarbeiter beschäftigt hat. Dann als Heilpraktikerin mit Praxis in Kassel – ebenfalls mit vier Mitarbeitern und als Honorardozentin.

Mal ist sie Narkoseärztin und mal Mitarbeiterin eines Instituts für Pathologie und in einer anderen Bewerbung gab sie an, für die Pflege von ihr nahestehenden Menschen eine dreijährige Auszeit genommen zu haben – all das je nach Bedarf. Denn die Bewerbungen waren adressiert an Kliniken, Universitäten, medizinische Vertriebsfirmen, Pharmaunternehmen.

Was hat es mit der Privatklinik Dr. W. auf sich?

Auf dem Rechner von Meike S., die bis zu einer Heirat noch Meike W. hieß, fanden die Ermittler der Arbeitsgruppe Medicus auch den Entwurf eines Businessplans. Demnach hatte Meike S. die Idee, eine Privatklinik zu gründen, die ihren Namen tragen sollte. Schwerpunkte der Klinik: Rheuma, Adipositas, Magersucht, Stoffwechselerkrankungen. Mit den Angeboten Osteopathie und traditionelle chinesische Medizin sowie einem Wellnessbereich – mit drei Saunen, Pool, Ruheräumen und mehr. (Maja Yüce und Daria Neu)

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