Neubau in Fritzlar soll Kinderarche heißen

Kinder sollen im Februar in Kita in den Sehrgärten einziehen

Der Empfangsbereich der neuen Kita Sehrgärten ist hell gestaltet.
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Einladend soll es sein: Der Empfangsbereich der neuen Kita Sehrgärten, die auch den Namen Kinderarche tragen soll, ist hell gestaltet.

Mitten im Grünen Fritzlars entsteht seit vielen Monaten ein neues und modernes Spieleparadies für Kinder.

Fritzlar - Der Bau der Kita Sehrgärten, die genau wie ihre Vorgängerin zukünftig „Kinderarche“ heißen soll, ist fast abgeschlossen. Sowohl im Außen- als auch im Innenbereich ist schon jetzt zu sehen: Für die U3-Gruppen und Ü3-Gruppen gibt es eine Menge zu entdecken.

Der Umzug der Kinder aus der bisherigen Fritzlarer Kindertagesstätte „Kinderarche“ in die neuen Räume ist für Februar geplant.

Neben dem Bau auf einer Grundfläche von rund 1700 Quadratmetern steht außerdem noch eine Grünanlage für die Kinder zur Verfügung. Sie ist circa 1800 Quadratmeter groß. Insgesamt hat die Stadt 4,5 Millionen Euro investiert. Bürgermeister Hartmut Spogat sagt: „Wir werden etwa 50 000 Euro über der Zielplanung liegen.“

Sieben Gruppen werden in der neuen Kinderarche betreut, davon sind zwei Gruppen jünger als drei Jahre. „Auch die bisherige Kita wird weiter genutzt“, sagt Spogat. Neben zwei U3-Gruppen soll auch noch eine Ü3-Gruppe dort ihren Platz finden. „Wir denken über einen Anbau nach.“

Schon jetzt sieht die Kindertagesstätte in den Sehrgärten nach einer Menge Spaß aus. „Das Ganze soll ein bisschen so wirken wie eine große Waldlichtung“, erklärt Bauleiter Andre Koll von Gerlach Architekten. Dem Büro, das sich im Landkreis schon um die Konzeption zahlreicher Kindergärten gekümmert hat. Große Räume zum Spielen, Ausprobieren, Experimentieren, Ausruhen und Toben sind entstanden. „Der Rohbau hat länger gedauert als geplant“, sagt Spogat. Unter anderem habe das an der langwierigen Estrichtrocknung und den Lieferengpässen gelegen. Noch fehlen die Türen, auch die Decken müssen abgehangen werden. Im Januar sollen dann schließlich die Möbel eingebaut werden.

„Der Umzug von der einen Kita in die andere wird gruppenweise erfolgen und sich über einen Zeitraum von etwa zwei Wochen erstrecken“, erklärt der Rathauschef. Da der Umzug für die Kinder sehr aufregend sein werde, bereite man dies pädagogisch Schritt für Schritt vor. Selbstbestimmtheit sei dennoch das A und O, sagte Architekt Christian Gerlach bereits bei der ersten Konzeptionierung. Es gibt unterschiedliche Räume mit unterschiedlichen Angeboten und selbst der Flur ist nicht nur als Durchgang gedacht, sondern mit Spielangeboten gefüllt. Laut Gerlach erklärt all dies auch die Größe der Kindertagesstätte.

Da sich der Neubau gut in das grüne Umfeld einfügen und möglichst umweltfreundlich gestaltet sein soll, wird es eine Dachbegrünung und Fotovoltaikanlagen geben. Zudem wurde eine Fußbodenheizung installiert, die durch eine Luftwasserwärmepumpe betrieben wird.

Genügend Parkplätze für Eltern gibt es direkt gegenüber des Gebäudes. Die Kita hat zwei Zugänge – über die Straße Sehrgärten und über die Gartenstraße. (Daria Neu)

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