Kommentar zu Gerüchten über die Geburtshilfestation: Der Druck wächst

Die Gerüchteküche um die Geburtshilfestation am Hospital zum heiligen Geist in Fritzlar brodelt weiter. Nahrung erhält sie jetzt aus Wolfhagen. HNA-Redakteur Heinz Rohde über die Situation des Hospitals.

Der Druck auf die Verantwortlichen des Fritzlarer Hospitals wächst. Und das ist nicht verwunderlich. Immer noch wartet die Öffentlichkeit auf Antworten in Sachen Geburtsabteilung. Das Kuratorium und Bürgermeister Hartmut Spogat halten sich bedeckt, antworten allenfalls ausweichend. Immer mehr Zeit verstreicht – zum Schaden der Klinik. Kein Wunder, dass es im benachbarten Wolfhagen Bemühungen gibt, die Geburtsstation wieder zu beleben – frei nach dem Motto „Wenn das die Fritzlarer nicht hinkriegen, vielleicht gelingt es ja uns...“

Seit Jahren ist die Situation bekannt, wonach die Gynäkologen des Fritzlarer Hospitals bald vakant sein könnte. Seit einem Jahr ist Heinrich Gerdes als Geschäftsführer im Hospital tätig. Man hätte erwarten können, dass er dieses Problem mit Nachdruck angeht. Aber noch immer gibt es keine Lösung.

Stattdessen kam die Nachricht vom Weggang des angesehenen Chefarztes Dr. Wolfgang Dausch. Das befeuerte die Gerüchteküche in Fritzlar. Die Verantwortlichen sollten endlich für Klarheit und für Ruhe sorgen.

Rubriklistenbild: © HNA

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