Pferde fehlten, dennoch war sie wieder Publikumsmagnet

Tierschau beim Fritzlarer Heimatfest: Kühe ohne Konkurrenz

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So sehen Sieger aus: Beim Tiermarkt in Fritzlar war am Samstag auch die Hessische Milchkönigin Sarah Knaust zu Gast. Mit auf dem Bild ihr Vater Michael Knaust: Der Züchter aus Gudensberg präsentiert seine Milchkuh Finka, die bei der Tierschau den 2. Platz belegte.

Fritzlar. Es war schade, dass mit den Pferden die Namensgeber von Fritzlars großem Heimatfest nicht mit dabei waren.

Aber trotzdem war die Tierschau am Gelände des Fritzlarer Reit- und Fahrvereins sehr gut besucht. Vor allem Familien mit Kindern nutzten die Gelegenheit, mit Küken, Kaninchen, Kälbchen auf Tuchfühlung zu gehen.

Nur Hans Knapp, Cheforganisator der Kreis- und Bezirkstierschau beim Pferdemarkt, war am Samstag traurig bei Blick über den Springplatz am frühen Morgen: Keine Pferde auf dem Platz.

Doch im Laufe des Vormittags füllte sich das Gelände immer mehr. Auf dem Springplatz, auf dem sonst die Pferde gezeigt wurden, standen nun Lamas, Schafe und Kühe im Fokus der Besucher. Dazu gab es frisch geschlüpfte Küken, kuschelige Kaninchen, Bienen im Schaukasten und Schweine im Infomobil des regionalen Bauernverbandes Kurhessen zusehen.

Auch die Hessische Milchkönigin Sarah Knaust (26) aus Gudensberg war im Einsatz. Doch ehe sie sich mit Kleid und Schärpe präsentierte, half sie bei der Morgentoilette der elterlichen Kühe mit, schrubbte sie und rüschte sie auf. Sie ließ sich mit Kindern fotografieren, ehe sie mit ihrem stolzen Papa Michael bei der Siegerehrung um die Wette strahlte. Sarah Knaust studierte Agrarwissenschaft, sie arbeitet zurzeit beim Hessischen Rinderzuchtverband Alsfeld. Nach der Arbeit hilft sie im elterlichen Betrieb aus, wo tagtäglich 160 Milchkühe zu versorgen sind. Natürlich hat sie daneben noch viele Repräsentationspflichten als 10. Hessische Milchkönigin.

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